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„Norna hat ihn unter ihrer Obhut, Vater,“ erwiederte Mordaunt:„ſie verſteht ſich auf ſo etwas.“
„Sie iſt alſo Quackſalberin und Hexe zugleich?“ fragte Herr Mertoun:„deſto beſſer, das erſpart Andern die Muͤhe. Aber ich war auf Swertha's Ausſage nach Hauſe geeilt, um Scharpie und Bandage zu ſuchen, da ſie von gebrochenen Gliedern ſprach.“
Mordaunt ſchwieg, da er wohl wußte, daß ſein Vater über den Gegenſtand nicht weiter nachforſchen würde, und da er weder der alten Haushaͤlterin zu nahe treten, noch ſeinen Vater zu einem jener Ausbrüche der Leidenſchaft reizen woll⸗ te, denen er ſich ſo leicht überließ, wenn er, gegen ſeine Ge⸗ wohnheit, ee fur nörhig hielt, ſeiner Dienerin einen Verweis zu geben.
Es war ſchon ſpaͤt, als Swertha von ihrem Gange, ſehr ermuͤdet und mit einem ziemlich großen Bündel verſehen, zuruͤckkam, das, wie es ſchien, ihren Antheil an der Beute enthielt. Mordaunt ſuchte ſie ſogleich auf, um ihr Vorwürfe über die falſchen Nachrichten zu machen, mit denen ſie ihn und ſeinen Vater hintergangen; allein die Angeklagte blieb ihm die Antwort nicht ſchuldig. In der That, ſagte ſie, habe ſie geglaubt, es ſey Zeit, daß Herr Mertoun nach Hauſe gehe und Bandagen hole, als ſie mit eigenen Augen geſehen, wie Mordaunt die Klippen, wie eine wilde Katze hinabgeklet⸗ tert ſey; ſie habe gedacht, er werde ſich alle Glieder zerſchmet⸗ tern, und es werde ein Gluͤck ſeyn, wenn am Ende Banda⸗ gen noch hülfen, und eben ſo habe ſie auch ihm, Mordaunt, wohl ſagen können, ſein Vater ſey unwohl und habe kreide⸗ weiße Backen, da man dieß ja in dieſem Augenblicke noch nicht läugnen kann..
„Aber, Swertha,“ ſagte Mordaunt, ſobald ihre ge⸗


