Teil eines Werkes 
110. Band, Der Pirat : 1. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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baren Gegenſatz in dem Charakter dieſer Inſelbewohner, die gaſtfreundſchaftlich, großmuͤthig und eigennuͤtzig bei al⸗ len andern Gelegenheiten, doch zuwellen, von die ſem Aber⸗ glauben angeregt, ihre Huͤlfe bei dieſer Art Lebensgefah⸗ ren verſagten, welche an ihrer felſigen und ſtuͤrmiſchen Kuͤ⸗ ſte ſo haͤufig waren. Wir koͤnnen indeß, Gottlob! jetzt ſagen, daß die Ermahnunaen und das Beiſpiel der Grund⸗ beſitzer ſelbſt die Spuren dieſes unmenſchlichen Vorur⸗ theils vertilgt haben, wovon man zu jener Zeit noch Bei⸗ ſpiele hatte.

Buryce hielt ſehr feſt an dieſem, vielleicht um ſo mehr, weil der Vorrath in ſeinem Pack weniger aus dem in den Niederlagen zu Lerwick oder Kirkwall, als durch die Folgen eines ſolchen Nordweſt Windes, wie der am vorigen Tage ſich vermehrte, fuͤr welchen er(als ein, nach ſeiner Art ſehr frommer Mann) nie dem Himmel zu danken verfeyl⸗ te. Ja man ſsgte von ihm, daß wenn er ſo viel Zeit zur

Huͤlfe der ſchiffbruͤchigen Seeleute verwandt haͤtte, als er

zur Pluͤnderung ihrer Klſten und Kaſten gebraucht, er man⸗

ches Leben gerettet, aber auch manchen Ballen Leinen we⸗ niger gehabt haben wuͤrde. Er achrete auf die wlederhol⸗ ten Bitten Mordaunt's durchaus nicht, obgleich er jetzt dicht bei ihm ſtand(Bryce kannte dieſen zuferſtreif als

einen Ort, wohin der Strudel alle die Beute zu führen

pflegte, welche der Ocean auswarf,) ſondern beſchaftigte ſich eifrig damit, dasjeulge in Sicherheit zu bringen und ſich zuzueignen, was ihm am leichteſten fortzuſchaffen und den groͤßren Werth zu haben ſchlen. Endlich ſah Mor⸗ daunt den ehrlichen Handelsnann ſeinen Blick auf eine

ſtarke Schiſſstiſte richten, welche aus irgend ei em indi⸗

ſchen Kolze gemacht, durch Meſſingplatten wee! verwahrt