Teil eines Werkes 
110. Band, Der Pirat : 1. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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aber den Funken des verloͤſchenden Lebens und der Kraft

anfachen und den Ungluͤcklichen, der zu ſeiner eigenen Rettung nichts zu thun im Stande war, an einen ſiche⸗

ren Ort ſchaffen? dieß waren Fragen, die Mordaunt ſich

nicht zu beantworten wußte. 4 Er blickte zur Spitze der Klippe hinauf, wo er ſel⸗ nen Vater zuruͤckgelaſſen hatte, und rief dieſem zu, ihm

Beiſtand zu ſchicken, aber ſein Auge konnte vbeſſen Geſtalt

nicht unterſcheiden, und nur das Geſchrei der Seevoͤgel antwortete auf ſeinen Ruf. Er blickte den Ungluͤcklichen

noch einmal an; ein, nach der Art jener Zeit, reich mit

Treſſen beſetztes Kleid, feines Leinen, Ringe an den Fin⸗ gern, bewieſen, daß er ein Mann von bedeutendem Nange

ſev, und auf ſeinem bleichen entſtellten Geſicht, ſprach Ju⸗

gend und Annehmlichkeit. Er athmete noch, aber ſo ſchwach, daß man kaum eine Spur ſeines Athemholens he⸗ merken konnte, und das Leben ſchien nur noch mit einem ſo dünnen Faden an den Koͤrper geknupft, daß ſich befuͤrch⸗ ten ließ, dieſer moͤge gaͤnzlich zerreißen, wenn er nicht

bald verſtaͤrkt wuͤrde. Ihm die Halsbinde abzuloͤfen, ihn mit dem Geſicht gegen den Wind zu drehen, und ihn mit

ſeinen Armen zu unterſtuͤtzen, war Alles, was Mordaunt

zu ſeinem Beiſtande thun konnte, waͤbrend er ſehulichſt nach jemanden umherblickte, der ihm helfen koͤnne, den

Unglucklichen nach einem ſichern Platze zu ſchleppen.

In dieſem Augenblicke ſah er einen Mann langſam und vorſichtig am Uſer herkommen. Er hoffte Anfangs⸗ es ſey ſein Vater, beſann ſich aber ſogleich, daß dieſer noch nicht den weiten Weg zuruͤckgelegt haben koͤnne, den er nothwendig eingeſchlagen haben müßte, und ſah auch,

4 daß