Teil eines Werkes 
110. Band, Der Pirat : 1. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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gen wollten.

Lange zuvor, ehe Mertoun ſelbſt das obere Ende des Pfades erreicht, hatte ſein kühner und behender Sohn ſchon ſein gefahrvolles Unternehmen beſtanden. Vergebens hatten Schwierigkeit en, die er von oben nicht geahnet, ſich ihm entgegengeſtellt und ihn von der geraden Richtung,

einzige war, welchen die Bewohner von Jarlshof einzu⸗ ſchlagen pflegten, wenn ſie an den Fuß des Felſens gelan⸗

bei dem Herabſteigen, algehalten; ſein Weg ward zwar laͤnger, allein er konnte dadurch nicht zuruͤckgehalten wer⸗ den. Mehr als einmal leßen große Felsſtuͤcke, auf denen er fußen wollte, nach, und rollten in das gepeitſchte Meer

hinab, und in einem oder zwei Fäͤllen, ſtuͤrzten ihm ſolche losgeriſſene Maſſen nach, als ob ſie ihn ihrem Falle mit

ſich fortreißen wollten. Sein muthiges Herz, ſein ruhlges Auge, ſeine kraͤftige Hand und ſein feſter Fuß, halfen ihn das Wageſtuͤck gluͤcklich vollenden, und in. ſteben Minuten

ſtand er am Fuße der Klippen.

Der Ort, wo er jetzt anhielt, war ein kleiner, von

Steinen, Sand und Kies gebildeter Vorſprung, welcher

ſich etwas in die See binaus erſtreckte, die zur Rechten den Fuß der Klippe beſpuͤlte, und zur Linken von demſel⸗ ben nur durch einen ſchmalen, von den Wellen zerriſſenen

ferſtreif getrennt war, der ſich bis zum Fuße der Erlchs⸗ Stufen hinzog, auf denen Mordaunts Vater hinabzuſtei⸗ gen gevachte.

Als das Schiff zerſchellte und in Stuͤcke ging, ver⸗ ſchlang der Ocean alles, was man, nach dem erſten Stoße noch hatte auf den Wellen ſchwimmen ſehen, einige weni⸗ ge Truͤmmer, Faͤſſer, Kiſten und bergleichen ausgenommen⸗ welche ein ſtarker Strudel, den das Zuruͤckſtuͤrmen der