.. 125 nen kleinen Sandfleck zuzulenken ſchien, wo das Waſſer ſeicht war und die Wellen ſich mit wenigerem Ungeſtuͤm brachen. Die Gefahr zu ſehen, auszurufen:„er lebt, und kann noch gerettet werden!“ war die erſte Aufwallung des furchtloſen Mordaunt; die naͤchſte, nach eluem ſchnellen Ueberblick der Felsflaͤche ſich von der Spitze herabzuſtuͤrzen (ſo ſchnell ſchien die Bewegung) und, die Spalter, Vor⸗ ſpruͤnge und Riſſe des Felſens beuutzend, herabzuklettern, — ein Unternehmen, welches jedem Zuſchauer als das ei⸗ nes Raſenden erſchlenen ſeyn wuͤrde.
„Halt an, ich befehle es Dir, unbeſonnener Knabe,“ ſagte der Vater:„dieſes Wageſtuͤck bringt Dir den Tod. Halt an, und uimm den ſicheren Pfad zur linken.“ Abes Mordaunt war ſchon zu weit in ſeinem gefaͤhrlichen Unter⸗ nehmen vorgeſche Und warum ſollte ich ihn auch hindern? ſagte der Vater, indem die ſtrenge und unem⸗ pfind iche Denkweiſe⸗ die er ſich angeeignet, alle Beſorg⸗ niß bei ihm unterdruͤckte.„Sollte er jetzt umkommen⸗ erfuͤllt von einem großartigen hohen Gefuüͤhl, voll Gluth fuͤr die Sache der Meuſchichkeit, gluͤcklich in der Anwendung ſeiner eigenen ſelbſtbewußten Beheadigkeit und ſeiner ju⸗ gendlichen Staͤrke,— ſolte er jetzt umkommen, entginge er dann nich 8 enhaße den Gewiſſensbiſſen, dem Alter und dem der abnehmenden Kraft der Seele
er und des
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4 pers?— Ich will indeß nicht binblicken— nein— ich kann dieſe jugendliche Flamme nicht ſo ploͤtzlich erloͤſchen ſehen.“
Er trat daher von dem weiter als eine Viertelmeile zur Linke oder Spalte hin, in welcher ein Pfad, genannt, lag, der zwar weder ſicher noch bequem, ab
Abhange zuruͤck und ging n, nach einer Riva die Erichs⸗Stufen aber der


