Teil eines Werkes 
110. Band, Der Pirat : 1. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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jn den Nebelwolken auftauchen und ſchwanken, und ſchonte dann weder Ruder noch Segel, damit nicht die ploͤtzliche Stroͤmung, welche das Hinabſinken der ungeheuern Maſſe

zum Meeresgrunde verurſachte, auch ſeinen gebrechlichen

kleinen Nachen in den Bereich ſeiner mannichfach geſtalte⸗ ten Arme hinabziehen moͤge. Auch die Seeſchlange war ihnen wohl bekannt, wie ſie, aus der Tiefe des Meeres emporſteigend, ihren ungeheuern mit einer Maͤhne, wie die eines Streitroſſes, bedeckten Hals bis zu den Wolken hinaufreckt, und, mit ihren großen glaͤnzenden Augen ma⸗ ſtenboch emporragend, ſich nach Beute oder Opfern um⸗ ſchaut.

Daneben gab es aber auch ſanftere und weniger be⸗ ſchwerliche Vergnuͤgungen, welche Mordaunts Alter beſſer angemeſſen zu ſeyn ſchienen, als die wilden Erzaͤhlungen und die rauhen koͤrperlichen Anſtrengungen, deren wir eben erwaͤhnt haben. Der Winter, wo, der Kuͤrze der Tage wegen, die Arbeit unmoglich wird, iſt in Schottland die Zeit der Luſtbarkeiten, der Feſte und des Vergnuͤgens. Was der Fiſcher im Sommer erworben hat, wird ausge⸗

geben, ja verſchwendet, um die Froͤhlichkeit und Gaſtfreund⸗ lichkeit an ſeinem Heerde zu erhalten, waͤhrend die Land⸗ elgentbuͤmer und vornehmen Gutsbeſitzer auf der Inſel ih⸗ rer Neigung zur Geſelligkeit und Gaſtfreundſchaft doppelt frei den Zuͤgel ſchießen laſſen, zahlreiche Gaͤſte in ihre Haͤuſer laden, und der Strenge der Jahreszeit durch Scherz, Luſt und Geſang, durch den Klang der Becher zu begegnen ſuchen.

Bei den Luſtbarkeiten dieſer froͤhlichen, obwohl ſtreu⸗ gen Jahreszeit zeigte niemand mehr Lebendigkeit, als der junge Mertoun. Sokald ſeines Vaters Gemuͤthszuſtand

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