Teil eines Werkes 
110. Band, Der Pirat : 1. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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ſeine Abweſenheit geſtattete, oder vielmehr erforderte, ging er von Haus zu Haus, uͤberall ein willkommener Gaſt, lieh ſeine willige Stimme zum Geſang und ſeinen Fuß zum Tanz. Ein Boot— oder wenn, wie es oft der Fall war, das Wetter dies nicht erlaubte, eines der zahlrelchen Pfer⸗ de, welche in Heerden auf den Mooren herumlaufen und zu jedermann's Gebrauch da zu ſeyn ſcheinen— brachte ihn von der Wohnung eines gaſtfrelen Shetlaͤnders zur andern. Niemand that es ihm in dem kriegeriſchen Schwerttanze zuvor, einer Art von Vergnuͤgung, welche ſich noch von den Gewohnheiten der alten Norweger herſchrieb. Er konnte auf dem Gue und der gewoͤhnlichen Geige die vaterlaͤndiſchen melancholiſchen und leidenſchaftlichen Wei⸗ ſen ſpielen, und miſchte, die Einfoͤrmigkeit weniger fuͤhlbar zu machen, oft die lebendigeren Lieder aus dem noͤrdli⸗ chen Schottland ein, die er mit vielem Geiſt und großer Fertigkeit vortrug. Wenn eine Gefellſchaft verlarvt(oder wie man in Shetland nennt, als Guizzards) einem be⸗ nachbarten Laird oder reichen Udaller einen Beſuch abſtat⸗ tete, ſo war es eine gute Vorbedeutung fuͤr die Unter⸗ nehmung, wenn Mordaunt Mertoun bewogen werden konn⸗ te, das Amt des Skudler oder Anfuͤhrers des Haufens zu uͤbernehmen. Bei dieſen Gelegenheiten fuͤhrte er, voll von Scherz und Froͤhlichkeit, ſein Gefolge von Haus zu Hauſe, brachte Freude, wo er erſchten, und hinterließ Bedauern wenn er wegging. So wurde Mordaunt uͤberall bekannt, und wußte ſich uͤberall, wohin er kam, beliebt zu machen.

Die haͤufigſten Beſuche ſtattete er aber im Hauſe des Wir⸗

thes und Beſchutzers ſeines Vaters, des Herrn Magnns Troil, ab.

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