Teil eines Werkes 
110. Band, Der Pirat : 1. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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die Gegend um ihn her als den Schauplatz dieſer wilden

1 Dorfes auf jene gefaͤhrlichen Unternehmungen aus, gegen welche,das furchtbare Gewerbe des Meerfenchelſamm⸗ lers, ein Spaziergang auf ebenen Boden iſt; oft nahm ee Theil an den mitternaͤchtlichen Ausfluͤgen auf die Ab⸗ haͤnge der ſteilen Kuppen, um die Eier oder die Jungen der Seevögel auszunehmen, und zeigte bei dieſen kuͤhnen

Abentheuern eine Behendigkeit, Geiſtesgegenwart und Ge⸗

wandheit, welche, bei einem ſo jungen und nicht im Lande gebornen Manne zu finden, ſelbſt die aͤlteſten Jaͤger in Erſaunen ſehte. 4 Zu andern Zeiten begle itete Mordaunt den Sweyn und andere Fiſcher auf ihren langen und gefaͤbrlichen Fahr⸗ ten auf die offene und entfernte See hin, und lernte, un⸗ ter ihrer Fuͤhrung, das Boot regieren, worin ſie es jedem andern Eingebornen des britiſchen Reichs gleich oder viel⸗ leicht noch zuvorthun. Dieſe Fahrten hatten aber, a uhe dem Fiſchfang, noch etwas beſonders Anziehendes fuͤr Mor⸗ daunt. Es waren damals noch die alten norwegiſchen Sagas ſehr in Andenken und wurden oft von den Fiſchern hergeſagt, welche unter ſich noch immer die alte norwegi⸗

ſche Sprache, die ihre Vorvaͤter geredet hatten, beibehiel⸗

ten. In dem Duͤſter⸗romantiſchen dieſer ſcendinasiſchen Erzaͤhlungen lag etwas ungemein Anziehendes fuͤr ein ju⸗ gendliches Ohr, und die abentheuerlichen Legenden von den Berſerkern, den Seekoͤnigen, Zwergen, Rieſen und Zauke⸗ 3 rern, welche er von den eingevornen Schottläͤndern hoͤrte ſtanden den claſſiſchen Geſchichten des Alterthums, nach Mordaunts Meinung, um nichts nach, wenn ſie ihnen nicht gar vorzuziehen ſeyen. Oft zeigten ihm die Erzäͤhlet

Dichtungen, wenn dieſe halb geſazt, halb geſungen von Stim⸗