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31 dunkelfarbigen Schiffemantel gehüllt, an dem ſtuͤrmiſchen Geſtade oder auf der öden Haide zu wandeln, ſeinen dü⸗ ſtern und ſtarren Gedanken nachhangend, unter dem un⸗ freundlichen Himmel, und dieß um ſo lieber, da er dann ſi⸗ cher war, niemanden zu begegnen und von niemand beob⸗ achtet zu werden.
Als Mordaunt älter ward, lernte er die beſonderen An⸗ zeichen, welche dieſen Anfällen aͤußerer Verzweiflung vorher⸗ gingen, genauer keynen und die Vorkehrungen treffen, wel⸗ che ſeinen unslücklichen Vater von jeder unzeitigen Unter⸗ brechung(die lihn unausdleiblich zur Wuth trieb) ſichern möchten, während auf der andern Seite alles Nöthige zu ſeinem Unterhalt in Bereitſchaft gehalten wurde. Mordaunz bemerkte, daß zu ſolchen Zeiten die Anfälle des Drubſinns bei weitem von längerer Dauer waren, wenn er ſich zufällig ſeinen Augen zeigte. Aus Ehrerbietung gegen ſeinen Vater ſo wie aus der Liebe zu raſcher Bewegung und zum Ver⸗ gnügen, welche dieſen Jahren ſo eigen iſt, pflegte Mordaunt alsdann das Schloß von Jarlshof, und ſelbſt den Bezirk, ganz zu verlaſſen, uͤberzeugt, daß ſein Vater, wenn die
finſtere Stunde in ſeiner Abweſenheit voruͤbergegangen
war, ſich wenig darum kümmern wuͤrde, wie er ſeine Mu⸗ beſtunden zugebracht, wenn er nur ſicher ſeyn konnte, daß er ihn ſelbſt nicht in ſeinen ſchwachen Angenblicken belauſcht habe, eine Sache, die er mit der möoglichſten Vorſicht zu verhuͤten ſuchte.
Zu ſolchen Zeiten waren alſo die Vergnuͤgungen, wel⸗ che die Gegend darbot, dem juͤngern Mertoun gaͤnzlich uͤberlaſſen, der auch, in dieſen freien Zwiſchenraͤumen, ſich
den Regungen ſeines kuͤhnen, thaͤtigen und unternehmenden
Charagkters uͤberließ. Oft ging er mit den Junglingen des


