Teil eines Werkes 
110. Band, Der Pirat : 1. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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andern Dienſtmagd mehr als gewöhnlich erhob, ihr Gebie⸗ ter, der zufällig vorüberging, ihr einen bedeutenden Blick zuwarf, und das einzige Wort bed enke! mit einem Tone ausſprach, der Swerthas Zunge mehrere Wochen lang im Zaume hielt.

So eigenthümlich Mertoun bei der Führung ſeines Haushalts zu Werke zu gehen ſchien, eben ſo verfuhr er auch bei der Erziehung ſeines Sohnes. Nur ſelten ließ er Spu⸗ ren väterlicher Zuneigung gegen ihn blicken, und doch ſchien Mordaunts Erziehung das wichtigſte Geſchaͤft ſeines Lebens

zu ſeyn. Er beſaß Bücher und Kenntniſſe genug, ihm in den gewöhnlichen Zweigen des Wiſſens hinlänglichen Unter⸗

richt zu ertheilen, war dabei pünktlich, ruhig und genau und forderte von ſeinem Zöglinge, nicht ohne Strenge, diejenige Aufmerkſamkeit, die ihn allein Fortſchritte machen laſſen kengte. Bei dem Studium der Geſchichte, auf welche die Aufmerkſamtert der Beiden ſich oft hinlenkte, ſo wie bei dem der ciafſiſchen Schrifiſteler, kamen oft Thatſachen oder Ge⸗ ſinnungen vor, welche einen augenblicklichen Eindruck auf

Mertouns Gemüth hervorbrachten und plötzlich das herbei⸗ führten, was Swertha, Sweyn und ſelbſt Mordaunt ſeine ſchwarze Stunde zu nennen pflegten. Gewöhnlich fühlte er deren Herannahen ſelbſt, und zog ſich dann in ein inneres Gemach zurück, welches ſelbſt Mordaunt nicht betreten durf⸗ te. Hier brachte er Tage, ja ſelbſt Wochen lang in Abge⸗ ſchiedenheit zu und kam nur zu unbeſtimmten Zeiten heraus die Nahrung zu ſich zu nehmen, die man in ſeine Naͤhe bingeſtellt hatte und wovon er nur aͤußerſt wenig genoß. Zu anderen Zeiten und beſonders um die Winter⸗Sonnenwende,

wo beinahe jedermann die Zeit im Hauſe in Schmauſen und

Luſtbarkeit zubringt, pflegte der unglückliche Mann, in einen

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