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ten. Hier aber reichte alle ihre Weißheit nicht aus, und Swertha nahm nun, in ihrer Noth, zu Mordaunt Mer⸗
touns Vermittelung ihre Zuflucht, deſſen Gunſt ſie ſich
durch ihre Bekanntſchaft mit den alten norwegiſchen Bal⸗ laden und ſchauerlichen Erzaͤhlungen von den Trows oder Drews(den Zwergen der alten nordiſchen Barden) erwor⸗ ben hatte, mit denen die aberglaͤubiſche Vorzeit ſo manche einſame Hoͤhle und ſo manches dunkle Thal in Dunroſſueß
und andern Gegenden von Schottland, bevoͤlkert hatte.
„Swertha,“ ſagte der Juͤngling,„ich kann nur wenig fuͤr Dich thun, wohl aber magſt Du fuͤr Dich ſelbſt ſprechev. Meines Vaters Zorn gleicht dem Grimm der alten Kaͤm⸗ pen, von denen Du zuweilen ſingſt.“
„Ja, ja, Fiſch meines Herzens“— erwiederte die alte Frau, in erhaben⸗ weinerlichem Tone— die Berſerker! das waren Kämpen, welche vor der geſegneten Zeit des heiligen
Olafs lebten und wie wütbende ſich in Schwerter, Speere,
Harpunen und Musketen ſtürzten, ſie alle in Stücken bra⸗ chen, wie ein Wallfiſch ein Heringnetz zerreißt, und ſobald der Grimm vorüber war, ſo ſchwach und wandelbar wie
Waſſer.
ter denkt nie mehr an ſeinen Zorn, ſobald er vorüber iſt, und hat ſo viel von einem Berſerker an ſich, daß, ſo aufgebracht er an einem Tage auch geweſen ſeyn mag, er doch am an⸗
dern nichts mehr davon weiß. So hat er denn auch Deine
Stelle in der Haushaltung des Schloſſes noch nicht wieder beſetzt; wir haben keinen Biſſen warmes Eſſen gehabt, ſeit Du wesgegangen biſt, kein Brot iſt gebacken worden, ſon⸗ dern wir haben nur von den kalten Speiſen gelebt, die ge⸗ rade vorräthig waren. Ich bürge Dir dafür, Swertha, daß,
„So iſt es, Swertha,“ ſagte Mordaunt.„Mein Va⸗
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