Teil eines Werkes 
110. Band, Der Pirat : 1. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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Außer dieſen Eigenthuͤm i hkeiten verrieth der Herr Mertoun noch eine, welche ſeinem Wirth und Hauptgoͤnner Magnus Trofl vorzuͤglich unangenehm war. Dieſer ſhet⸗ laͤndiſche Magnat, welcher, wie wir ſchon erwaͤhnt, von vaͤ⸗ terlicher Seite aus einer alten norwegiſchen Famtlie her⸗ ſtammte, indem ſich ſein Stammvater mit einer daͤniſchen Frau verheirathet, war der unmaßgeblichen Meinung, daß ein Glas Wachholder⸗ oder franzoͤſtſcher Branntwein ein Specificum gegen Sorgen und Bekuͤmmerniſſe ſey. Dieß war indeß ein Mittel, zu welchem Herr Mertoun nie ſeine Zuflucht nahm: ſein Getraͤnk war Waſſer und weiter nichts, und weder Bitte noch Ueberredung konnte ihn dazu vermoͤ⸗ gen, irgend etwas zu koſten, das ſtaͤrker, als das reine Element war. Dieß war zu viel fuͤr Magnus Troil: er ſah es als ein Verbrechen gegen die alten nordiſchen Ge⸗ ſelligkeits⸗Geſetze an, die er fuͤr ſein Theil immer ſo pünkt⸗ lich beobachtet hatte, das, wenn er gleich, wie er behaup⸗ tete, nie betrunken zu Bette gegangen war(das heißt, was er unter betrunken verſtand), man doch ſchwerlich wuͤrde ha⸗ ben beweiſen koͤnnen, daß er ſich je in einem Zuſtande wirklicher und unbeſtreitbarer Nuͤchternheit den Armen des Schlafes uͤberlaſſen habe. Man koͤnnte daher wohl fragen, was denn dieſer Fremde an ſich gehabt, um, in Geſellſchaft, fuͤr das Mißvergnügen zu entſchaͤdigen, das ſeine ſtrengen Sitten und Enthaltſamkeit verurſachten? Er hatte zuerſt ganz das Betragen und die Gewichtigkeit, welche einen Mann von einiger Bedeutung bezeichnen, und obgleich man ungefaͤhr muthmaßen konnte, daß er nicht reich war, ſo konnte man doch nach ſeinen Ausgaben ſchließen, daß er nicht ganz arm ſeyn mußte. Er beſaß uͤberdiez die Gabe der Unterhaltung, ſobald er, wie wir ſchon bemerkt haben je,