Teil eines Werkes 
110. Band, Der Pirat : 1. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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mals ſich eben zu heben anfing, aber noch nicht als die Hauptſtadt der Inſel anerkannt war, auf einem hollaͤndi⸗ ſchen Schiff gekommen, nur von ſeinem Sohne, einem huͤb⸗ ſchen Knaben von unge faͤhr vierzehn Jahren, begleitet. Er ſelbſt mochte etwas über vlerzig Jahre alt ſeyn; der holländiſche Schiffer hatte ihn bei einigen ſeiner guten Freunde eingefuͤhrt, von denen er gewoͤhnlich, gegen Wach⸗ holderbranntwein und Gewuͤrzkuchen, kleine ſhetlaͤn diſche Ochſen, geräucherte Gaͤnſe und Struͤmpfe von Lammes⸗ wolle einhandelte, und obgleich Mynheer nur ſagen konnte:

dat Mynheer Mertoun ſyne Paſſagie wie een Gentleman

betalt heft, en heft eenen Kruitz⸗Dollar außerdem aan

het Schepsvolk gegeven, ſo reichte doch dieß ſchon hin,

des Holländers Paſſagter in einen Kreis achtbarer Famtlien einzufuͤhren, welcher ſich bald erweiterte, als es klar wur⸗ de, daß der Fremde ein Mann von bedeutenden Kenntniſ⸗ ſen ſey. 1

Dieſe Entdeckung wurde aber gleichſam par ſorce ge⸗ macht, denn Mertoun ließ ſich eben ſo wenig uͤber allge⸗ meine Gegenſtäͤnde, als uͤber ſeine eigenen Angelegenheiten aus. Er ward indeß zuweilen zu Eroͤrterungen veranlaßt, aus denen es, wie ihm ſelbſt zum Trotze, hervorging, daß man es mit einem Manne von Bildung und Welt zu thun habe; zu andern Zeiten ſchien er auch wohl, gleichſam zur Vergeltung der Gaſtfreundlichkeit, mit der man ihn hier aufgenommen, ſich ſelbſt, gegen ſeine angenommene Natur, zu zwingen, ſich der Unterhaltung derer, die um ihn waren, hinzugeben, vorzuͤglich wenn dieſe den ernſten, ſchwermuͤ⸗ thigen oder ſatyriſchen Ton annahm, der ſich zu ſeiner ei⸗ genen Gemuͤthsart am beſten zu paſſen ſchien. Bei ſolchen Gelegenheiten waren die Shetlaͤnder einſtimmig der Mer⸗