Teil eines Werkes 
102. Band, Robin der Rothe : 3. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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Vorbedeutn g haͤtte ſein koͤnnen. Ich bedachte, daß Morrks eben ſo leicht uͤberredet werden koͤnne, ſeine falſche Anklag gegen mich zu erneuern, als er durch Schrecken betrogen worden war, ſie zuruͤckzunehmen; ich erinnerte mich des un⸗ gluͤcklichen Einfluſſes, den Mac Vittie, wie die Einkerke⸗ rung Owens uns wies, auf meines Vaters Angelegenhel⸗ ten hatte, und nun erblickte ich dieſe beiden Menſchen in Geſellſchaft eines dritten, deſſen teufliſche Faͤhigkeit, ungluüͤk zu ſtiften, ich kannte, und gegen den mein Abſcheu faſt bis zum Schrecken ſtieg.

Als ſie einige Schritte voruͤber waren, kehrte ich um, und folgte ihnen unbemerkt. Am Ende des Ganges trenn⸗ ten ſie ſich, Morris und Mac Vittie verließen den Garten, und Raſhleigh kam allein den Gang herauf. Ich war ent⸗ ſchloſſen, ihn zur Rede zu ſtellen, und Erſaz zu fordern fuͤr das Unrecht, das er meinem Vater angethan, obgleich ich noch nicht einſah, auf welche Welſe Verguͤtung zu er⸗ warten war. Dieß uͤberließ ich dem Zufall, warf ſchuell den verhuͤllenden Mantel zuruͤck, trat durch eine Luͤcke in der Hecke, und ſtellte mich vor Rahleigh, der in tiefen Ge⸗ danken daherſchritt.

Raſhleigh war nicht der Mann, ſich uͤberraſchen, oder durch einen ploͤzlichen Vorfall aus der Faſſung bringen zu laſſen, dennoch war er ſichtlich beſtuͤrzt über eine ſo ploͤs⸗ Üche und ſo drohende Erſcheinung, denn ohne Zweifel ſpie⸗ gelte ſich in meinen Zuͤgen der Unwille, der in meinem In⸗ nern gluͤhte.

Zur rechten Stunde treffe ich Euch, ſieng ich an; ich war eben im Begriff eine lange und zweifelhafte Reiſe zu machen, um Euch aufzuſuchen. Dann kennt Ihr den wenig, den Ihr ſucht, derte⸗

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