Teil eines Werkes 
102. Band, Robin der Rothe : 3. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
Einzelbild herunterladen

98 pfeifen koͤnnen, ohne an Sonntag oder Samſtag zu denken. Peaſſelnd ſiel in dieſem Augenblick etwas ſchweres vor uns

auf die Straße, und unterbrach ſeine Rede.Gott ſchuͤze uns! was iſt dieß nun? Mattie, leuchte einmal. Wahr⸗ haftig, es ſind die Schluͤſſel! nun, das iſt eben ſo gut, die haͤtten der Stadt Geld gekoſtet, und es haͤtte ein Geſchwaͤz gegeben, wie ſie verloren gegangen ſeien. O, wenn Nathmann Grahame etwas erfuͤhre von dem Streich dieſer Nacht, da gienge mir's ſchlimm!

Da wir erſt wenige Schritte von der Gefaͤngnißthuͤre weg waren, ſo brachten wir die Schluͤſſel dem Kerkermei⸗ ſter, der ſtatt wie ſonſt ſein Amt durch Schluͤſſelumdrehen zu verſehen, im Vorhof bis zur Ankunft eines Gehuͤlfen Wache hielt, der die Stelle des gefluͤchteten Celten Dougal

verſehen ſollte.

Da ich mit dem ehrenfeſten Rathmanne einen Wen

hatte, ſo benuͤzte ich das Licht ſeiner Laterne, und er mei⸗

* nen Arm, um den Weg durch die Straßen zu finden, die,

was ſie auch jezt ſeyn moͤgen, damals finſter, uneben und

ſchlecht gepflaſtert waren. Das Alter iſt leich gewonnen durch Aufmerkſamkelten von Seite der Ingend. Paroie druͤckte mir ſeine Theilnahme aus, und ſezte hinzu:Da Ihr keiner von den Komoͤdianten feid, die meine Seele haßt, ſo wuͤrde ich mich freuen, wenn Ihr mit mir einen Stockfiſch oder einen friſchen Haͤring am Morgen eſſen woll⸗ tet, Ihr koͤnnt da meinen Freund, Herrn Owen, treffen,

affen werde.

nk angenommen hatte,

fuͤr einen Komoͤdian⸗

dem ich bis dahin die Freiheit verſch Als ich ſeine Einladung mit Da

Fragte ich ihn, weßhalb er mich denn

gen gehalten habe. Ich weiß nicht,

¹ erwjederte Herr Jarvie;da kam