Teil eines Werkes 
102. Band, Robin der Rothe : 3. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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Weg mit Eurem edeln Blute, erwiederte der Rath⸗

mann,bringt Euer edles Blut zu Markt, und ſeht, was

Ihr dafuͤr kauft. Aber wenn ich nun wirklich kaͤme, woll et Ihr wirklich und ſogleich mir das Geld zahlen?

Ich ſchwoͤr's Euch. fagte der Hochlaͤnder,,bei dem heiligen Grab deſſen, der unter dem grauen Steine zu Toch⸗Callleach ſchlaͤft!

Nicht weiter, Robin, nicht weiter, wollen ſehen, was zu thun iſt. Aber Ihr duͤrft nicht erwarten, daß ich uͤber die hochlaͤndiſche Graͤnze gehe, das thue ich auf kelnen Fall. Ihr moͤgt mich treffen bei Buckliwie oder beim Wirthshaus zu Aberfoil, und pergeßt das Noͤthige nicht.

Fuͤrchtet nicht, fuͤrchtet nicht, ſagte Campbell.So treu will ich ſeyn, als die Stahlklinge, die nie ihrem Herrn verſagte. Aber, Vetter, ich muß mich fortmachen, die Luft im Gefaͤngniß zu Glasgow iſt der Leibes Beſchaffen⸗ heit eines Hochlaͤnders nicht ſonderlich zutraͤglich.

Meiner Treu, erwſederte der Kaufmann,wollte ich meine Pflicht thun, Ihr wuͤrdet keine andere mehr ein⸗ athmen. Ach, da ich je einem paten fol, der Gerech⸗ tigkeit zu entwiſcen! Es wird ein Schimpf und eine Schande ſeyn fuͤr immer, fuͤr mich und die Meinigen, und fuͤr das Andenken meines Vaters.

Nun, nun, erwiederte ſein Vetter,laßt die Fliegen nur an der Mauer ſizen; wenn der Koth trocken iſt, reibt Ihr ihn ab. Euer Vater, ein ehrlicher Mann, konnte uͤber ſeiner Freunde Fehler wegſehen, ſo gut, als ein an⸗ derer. 3

Ihr moͤgt Recht haben, Robin, antwortete der Rath⸗ mann nach einigem Bedenken; er war ein bedaͤchtiger