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„Das iſt ein kizliches Spiel, das ſie mir da aufgibt, aber es iſt ein ehrliches Spiel, und ich mag es ihr nicht abſchlagen. Herr Osbaldiſtone, ich wohne nicht weit von hier,— mein Vetter kann Euch den Weg zeigen,— laßt Herrn Owen in Glasgow, er mag thun, was er kann,— Ihr aber beſucht mich in den Thalern, wahrſcheinlich kann ich Euch einen Gefallen thun, und Eurem Vater helſen in ſeiner Noth.— Ich bin ein armer Mann, aber Ver⸗ ſtand iſt beſſer, als Reichthum,— und Vetter,(hier wandte er ſich zu Herrn Jarvie) wenn Ihr ſo viel Herz habt, um ſchottiſche Kaͤlberſchnitten und einen Rehſchlegel mit mir zu eſſen, ſo begleitet dieſen jungen Herrn bis Drymen oder Bucklivte, oder am beſten bis zum Dorfe Aberfoil, da ſoll jemand auf Euch warten, und den Weg weiſen, zu dem Orte, wo ich mich der Zeit aufhalte.— Was ſagt Ihr dazu? Hier iſt meine Hand, ich betruͤge Euch nie.“
„Nein, nein, Robin,“ ſagte der vorſichtige Buͤrger; „ſo weit gehe ich nicht. Er ſteht mir icht frei, in Euern wilden Huͤgeln herumzugehen, Robin, unter Euern rothen Schenkeln mit den Schuͤrzen,— nein, mein Freund, das ſchickt ſich nicht fuͤr mein Amt.“
„Der Teufel hole Euch und Euer Amt dazu!“ fuhr Campbell fort.„Der einzige Tropfen edeln Bluts, der in Euch iſt, kommt von Eurem Urgroßoheim, der zu Dun⸗ barton hingerichtet murde, und Ihr wagt es, mir zu ſa⸗ gen, es wuͤrde Eurer Amtsehre Eintrag thun, mich zu be⸗ ſuchen!— Hort, Freund, meine Schuld iſt faͤllig bis auf den Herbſt,— ich zahle Euch die tauſend Pfund Schottiſch bei Heller und Pfennig, einmal, wenn Ihr ein rechter Kerl ſeyn wollt, und dann, wana Ihr dieſem Manne da das Geleite gebt.“.


