Teil eines Werkes 
102. Band, Robin der Rothe : 3. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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Haͤnde aͤußerſt nachlaͤßig auf den Nuͤcken gelegt;aber Iyhr werdet das Wort nie ſagen.

3Und warum ſollt' ich nicht? rief der Rathmann aus; warum ſollt' ich nicht? Sagt mir das, warum ſollt' ich nicht?

Aus drei zureichenden Gruͤnden, Rathmann Jarvie; erſtens wegen alter Geſchichten; zweitens, um des al⸗ ten Weibes Willen druͤben in Ruckavrallachan, durch die wir ein wenig verwandt ſind, zu meiner eigenen Schande ſey es geſagt, daß ich einen Vetter habe mit Rechnun⸗ gen und Garnwinden, und Webeſtühlen und Weberſchiff⸗ chen, wie ein gemeiner Handwerksmann, und endlich, Rathmann, weil ich, ehe eine Menſchenhand Euch retten kann, die Mauer da mit Eurem Hirn bepflaſtern, wenn Ihr nur eine Miene zieht, als ob Ihr mich verrathen wolltet.

Ihr ſeyd ein kecker, verzweifelter Kerl, erwiederte der unerſchrockene Rathmann;und Ihr wißt, daß ich's weiß, daß Ihr ſo ſeyd, und mich keinen Augenblick der Gefahr ausſetzen wuͤrde.

Ich weiß wohl, ſagte der andere,Ihr habt wacke⸗ res Blut in den Adern, und es wuͤrde mir leid thun, meinen eigenen Vetter zu treffen. Aber ich werde ſo fret von da hinausgehen, als ich herein kam, oder die Waͤnde des Glasgower Gefaͤngniſſes ſollen zehn Jahre davon zu ſagen wiſſen. 4.

Ja wohl, ja wohl, entgegnete Jarvie;Blut iſt dicker als Waſſer, und es gehoͤrt nicht zur Verwandtſchaft und Freundſchaft, Flecken in des Anderen Augen zu fehen, wenn ſie der Andere ſelbſt nicht ſieht. Und es waͤre wohl eine traurige Nachricht fuͤr das alte Weib in der Kammet