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„Ich hoffe nicht, daß Ihr mich in Gefähr verlocken wollt?“ ſagte ich.
8„In keine, die ich nicht dopyelt theile,“ antwortete der Fremde mit einem verſichernden Tone, dem ich un⸗ moͤglich mißtrauen konnte.
Ich folgte dem Schließer, der das innere Pfoͤrtchen unverriegelt hinter ſich ließ, und mich durch eine Wendel⸗ treppe hinauffuͤhrte; dann gleng es durch einen engen Gang, wo er eine Thuͤre oͤffnete, und mich in ein kleines Gemach treten ließ; nach einem Blick auf das in der einen Ecke befindliche Strohbette, ſagte er mit leiſer Stimme, als er die Lampe auf einen hoͤlzernen Tiſch ſtellte:„Die gute Seele ſchlaͤft.“
„Wer?“ dachte ich.„Kann Diana Vernon in dieſem Aufenthalte des Elends ſeyn?“
Ich wandte meine Augen nach dem Bette, und zu meiner Freude ſah ich, daß ich mich getaͤuſcht hatte. Ich ſah einen weder jungen, noch ſchoͤnen Kopf mit einem ziemlich langen grauen Barte, und einer rothen Nacht⸗ muͤtze. Der erſte Blick ſetzte mich wegen Diana Vernon außer Sorgen; der zweite zeigte mir, als der Schlafende aus einem ſchweren Schlummer erwachte, gaͤhnte, und ſich die Augen rieb,— meinen armen Freund Owen. Einen Augenblick trat ich zuruͤck, um ihm Zeit zu laſſen, ſich zu ſammeln, denn gluͤcklicherweiſe erinnerte ich mich, daß ich ohne geſetzliche Erlaubniß dieſe Wohnungen des Kummers betreten, und jeder Laͤrm von ungluͤcklichen Folgen beglei⸗ tet ſeyn koͤnnte.
Deer ungluͤckliche Mann erhob ſich indeß, auf die eine Hand geſtuͤtzt, von ſeinem Strohbette, ruͤckte mit der andern die Nachtmuͤtze, und ſagte noch halb ſchlaftrunken, ſo mur⸗


