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keit etwas lauter ſprach, als die andern mit der Feierlich⸗ keit des Tages vertraͤglich hielten. Hinter die Baͤume zu treten, war zwar nicht gerade die wuͤrdigſte, doch die leich⸗ teſte Art, ſeinen Blicken, ſeiner unverſchämten Zudring⸗ lichkeit und ſeiner noch laͤſtigern Neugier zu entgehen. Im Voruͤbergehen hoͤrte ich ihn einem ernſten Manne in ſchwarzem Rock, herabhaͤngenden Hut und langem Mantel folgende Charakterſkizze mittheilen, die meine Eigenliebe, zwar als Zerrbild beleidigend, doch im Grunde richtig fand. „Ja, ja, Herr Hammergaw, es iſt, wie ich Euch ſagte. Er iſt nicht ſo ganz ohne Verſtand,— er ſieht ſo halb und halb ein, was vernuͤnftig iſt,— da iſt's und weg iſt's,— ein Schimmer und nicht mehr,— aber der Dich⸗ ter— Unſinn verdreht ihm den Kopf. Er kann Euch einen alten Eichenſtamm anſtarren, als waͤre es ein Aepfelbaum mit ſchoͤnen Aepfeln, und einen nackten Felſen mit einem Bach, der daruͤber runter faͤllt, wie einen Garten voll Blumen und Kuͤchenkraͤutern; und er ſchwazt lieber mit einem tollen Maͤdchen, Diana Vernon(man ſollte ſie lie⸗ ber die Diana der Epheſer nennen, denn fie iſt um nichts beſſer, als eine Heidin,— beſſer? ſchlimmer iſt ſie,— eine Papiſtin,— nichts als eine Papiſtin.). Ja mit der ſchwazt er lieber, oder mit anderem muͤgigem Volke, als daß er etwas hoͤren wollte, was ihm gut waͤröe, auf die Tage ſeines Lebens, von Euch, oder von mir, oder von an⸗ dern vernuͤnftigen und bedaͤchtigen Leuten. Vernunft, Herr Hammorgaw, kann er uicht ertragen,— da iſt lauter Ei⸗ telkeit und Flatterhaftigkeit, und einmal hat er mir ge⸗ ſagt, die arme blinde Creatur! Davids Pſalmen waͤren eine herrliche Poeſie! als ob der heilige Pfalmiſt Reime geſchmiedet haͤtte, wie ſein Klingklang, den er Verſe nennt.


