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38. fene Wieſe auf dem oͤſtlichen Ufer des Clyde, die als Bleichplatz und Spaziergang diente, oder ſie wandelten langſamen Schritts uber die lange Bruͤcke, die den weſt⸗ lichen Theil der Grafſchaft mit dem oͤſtlichen verbindet. Alles, was ich mich davon erinnere, iſt der Ausdruck von Andacht, der alle bezeichnete, und wenigſtens dei der groͤ⸗ heren Anzahl aufrichtig war. Man ſah, wie ſie die muth⸗ willige Froͤhlichkeit der Jugend zu einem ruhigern, aber nicht minder anziehenden Austauſch der Empfindungen herabſtimmte, und die lebhaften, langen Streitreden der Aeltern unterdruͤckte. So viele auch an mir voruͤbergien⸗ gen, ich hoͤrte nie mehrere laute Stimmen auf einmal; nur wenige kehrten zuruͤck, um noch einmal einige Minuten zu luſtwandeln, wozu die Muße des Tages und die Schoͤn⸗
beit der umliegenden Landſchaſt einzuladen ſchienen. Alle
eilten nach Hauſe. Fuͤr einen, der im Ausland geſehen hatte, wie ſelbſt franzöoͤſiſche Kalyiniſten den Sonntag⸗ Abend zubringen, datte dieſe Art, den Felertag heilig zu halten, etwas judiſches, zugleich aber auffallendes und ruh⸗ rendes. Ich ſchlenderte am Ufer auf und sb, trat da⸗ durch manchen Perſonen, die ohne Zoͤgerung voruͤber und nach Haufe giengen in den Weg, und merkte allmaͤylig, daß mich dieß, wean nicht gerade dem Tadel, doch der Be⸗ dbachtung ausſetzen muͤſſe; ich waͤhlte daher einen minder⸗ beſuchten Pfad, und fand eine kleine Zerſtreuung darin, meinen Weg ſo zu nehmen, daß ich mich der Beobachtung am wenigſten ausſetzte. Die mit Baͤumen beſetzten Gaͤnge erleichterten mir dieſe kindiſchen Verſuche.
Als ich unter den Baͤumen hinabwandelte, hoͤrte ich
zu melnem Erſtaunen den ſcharfen, gezwungenen Ton des
Andreas Gutdienſt, der im Gefuͤhl ſeiner eigenen Wichtig⸗


