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forſchenden Blt ck durch einen Wink des Einverſtaͤndniſſes. Ein maͤchtiger runder Pfeiler mochte den Sprecher gleich nach ſeiner geheimnißvollen Warnung verborgen haben; aber warum ſie an einem ſolchen Orte gegeben wurde, vor was fuͤr Gefahren ich mich hüten ſollte, von wem ich ge⸗ warnt wurde, das waren Punkte, woruͤber ich mich in Beturnkbungen verlor. Endlc dachte ich, die Sache koͤnne ſich wiederhelen, und beſchloß, mein Geſicht gegen den Geiſtlichen zu richten, damit der Warner in Verſuchung kaͤme, ſeine Mittheilung zu wiederholen, in der Meinung, die erſte ſey uͤberhoͤrt worden.
Dieß gelang. Ich hatte noch nicht fuͤnf Minuten larg
die Miene angenommen, als hoͤrte ich nur auf den Predi⸗ ger, ſo fluͤſterte die vamliche Stimme:„Merkt auf,— blickt Euch nicht um.“ Ich blickte unverwandt auf die Kanzel.„Ihr ſeyd in Gefahr an dieſem Orte,“ fuhr die Stimme fort;„ich bins auch. Sucht mich dieſe Nacht auf der Bruͤcke mit dem Schlag zwoͤlf. Bleibt zu Hauſe, bis es dunkel wird, und laßt Euch nicht ſehen.“
Die Stimme ſchwieg, und ich wendete mich ſogkeich um. Aher der Sorecher war mit noch groͤßerer Schnelle hinter den Pfeiler geſchluͤpft, und entging meinen Augen. Entſchloſſen, dennoch wo moͤglich ſeiner anſichtig zu werden, machte ich mich aus dem aͤußern Kreis der Zuhorer los, und eilte gleichfalls hinter den Pfeiler. Alles war leer, und ich erblickte blos eine Geſtalt,(ob in einem nieder⸗ ſchottiſchen Mantel oder einem hochlaͤndiſchen Plaid konnte ich nicht unterſcheiden,) welche gleich einer Luſtgeſtalt die duͤſtern leeren Hallen durchſtrich.
Unwillkuͤhrlich machte ich einen Verſuch, dies geheim⸗ nißvolle Weſen zu verfolgen, das gleich dem Schatten ei⸗


