Teil eines Werkes 
102. Band, Robin der Rothe : 3. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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delsreichthum zu tragen; in der Zeit aber, wovon ich ſpre⸗ che, war die Dämmerung dieſes Glanzes noch nicht aufge⸗ sangen. Die Union hatte zwar Schottland den Handel mit den engliſchen Kolonien geöffnet, aber thels Mangel an Ka⸗ pitalten, theils die National⸗Eiſerſucht der Enzlünder hielt die ſchottiſchen Kaufleute noch großentheils von der Be⸗ nuͤtzung dieſer Privilegien ausgeſchloſſen, welche dieſer merk⸗ würdige Vertrag ihnen ertheilt hatte. Glasgows Lage be⸗ guͤnſtiete nicht den öſtlichen oder Continentalhandel, der den unbedeutenden Verkehr Schottlands in jener Zeit hauptſäch⸗ lich belebte. So wenig es aber damals verſprach, die Han⸗ delshöhe zu erreichen, zu der es jetzt eines Tages gelangen tu wollen ſcheint, ſo beſaß es doch ſchon als Hauptort in der Mirte des weſtlichen Schettlands Anſehen und Wichtig⸗ keit. Der brrite, ziemlich tiefe Clyde, der ſo nahe an feinen Mauern vorbeifloß, gewährte die Mittel zu einer nicht unbe⸗ deutenden binnenländiſchen Saifffahrt. Nicht blos die frucht⸗ baren Ebenen in der naͤchſten Umgebung, ſondern auch die Diſtricte von Air und Dum ries betrachteten Glasgow als ihre Hauptſtadt, wohin ſie ihre Erzeugniſſe brachten, und woraus ſie dagegen die Gegenſtände des Bedürfniſſes und des Luxus bezogen. Die düſtern Berge der weſtlichen Hochlande ſandten oft kbre wilden Stämme auf die Märkte der Stadt. Heer den von wilden, zottigen, zwerghaften Ochſen und Pferden, ge⸗ führt von Hochländern, eben ſo wild, zotzig, und manchmal auch eben ſo zwerghaft, als das in ihrer Obhut befindliche Vieh, durchzogen oft die Straßen von Glasgow. Fremde liicten mit Verwunderung auf die alterthüm iche, phantaſti⸗ ſche Kleidung, und berchten auf die rauhen, unbekannten

hrer Sprache, wihrend die Hog er, Lelbſt bei die⸗

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