Teil eines Werkes 
102. Band, Robin der Rothe : 3. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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37 Schotte den andern prelle. Aber die Sachen ſind ſeit der unſeligen Union ſonderbar veraͤndert in dieſem Lande. Die⸗ ſem Ereigniß ſchrieb Andreas jede Verſchlechterung und Entartung zu, die er unter ſeinen Landsleuten bemerkte, beſonders die groͤßern Wirthsrechnungen, das kleinere Maaßz

und andere Beſchwerden, auf die er mich waͤhrend der

Reiſe aufmerkſam machte.

Ich ſelbſt hielt mich, wie die Sachen ſtanden, aller Sorge um das Pferd enthoben, und benachrichtete meinen Oheim, auf welche Weiſe es nach Schottland gekommen ſei, und daß es ſich in den Haͤnden des Friedensrichters

und ſeiner wuͤrdigen Repraͤſentanten, des Amtmanns Trum⸗

bull und des Schreibers Touthope befinde, an die ich ihn

wegen des weitern verwies. Ob der northumbriſche Fuchs⸗

jaͤger das Pferd wiedererhalten, oder ob daſſelbe ferner den ſchottiſchen Advokaten trug, gehoͤrt hier nicht zur Sache.

Wir ſezten unſere Reiſe nordweſtlich fort, jedoch weit langſamer, als unſer naͤchtlicher Ruͤckzug aus England be⸗ gonnen hatte. Eine Kette duͤrrer Huͤgel folgte der andern, bis ſich das fruchtbare Thal des Clyde vor uns oͤffnete, und

wir endlich den Flecken Glasgow, oder wie mein Fuͤhrer

hartnaͤckig ihn nannte, die Stadt Glasgow erreichten. In neuerer Zeit verdient ſie freilich in vollem Maaße dieſen Namen, was mein Fuͤhrer von einer Art politiſcher Wahr⸗ ſagerkunſt geleitet zum voraus erkannt haben muß. Ein ausgedehnter, ſtets wachſender Handel mit Weſtindien und den amerikaniſchen Kolonien hat, wenn ich recht berlchtet bin, den Grund zu dem Reichthum und Wohlſtand gelegt, und wenn man dieſen ſorgfaͤltig befeſtigt, und darauf f.

baut, ſo vermag er einſt ein maͤchtiges Gebaͤude ven Han⸗

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