Teil eines Werkes 
102. Band, Robin der Rothe : 3. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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ſonſt ſo angetrieben hatte, ſeine Wirkſamkeit noch nicht ganz verloren zu haben. Er blickte oft heftig und ängſtlich zurück, und wenn es der Weg nur ingend zuließ, ſo kam er in Ver⸗ ſuchung, ſein Pferd wieder ſtärker anzutreiben, als fürchtete er, es möchte ihn jemand verfolgen. Dieſe Anzeigen von Un⸗ ruhe verminderten ſich allmaͤhlig, als wir die Spitze einer hohen graulichen Hügelreihe erreichten, die ſich nach Oſten und Weſten ungefaͤhr eine Meile weit hinzog, und auf beiden Seiten ſteil hinabſenkte. Die bleichen Strahlen des Morgens erhellten lezt den Horizont, Andreas blickte zuruͤck, und da wir auf den Mooren, uͤber die wir geritten waren, kein lebendes Weſen erblickten, erheiterten ſich all⸗ maͤblig ſeine rauhen Zuͤge; erſt pfiff er, dann ſang er, aͤußerſt luſtig aber ſehr unmelodiſch, das Ende eines ſchot⸗ tiſchen Lieds:

Run Hannchen! haben wir's Weite,

Sind uber'm Moor auf der Heide,

Keiner kriegt uns, wie er auch reite.

Dabei klovfte er das Thier, das ihn ſo wacker getra⸗ gen hatte, auf den Nacken; dieß erregte meine Aufmerk⸗ ſamkeit, und ich erkannte ſogleich das Lieblingspferd Thorn⸗ cliffs.Was iſt das? ſagte ich finſter;das iſt ja Jun⸗ ker Thorncliffs Pferd!

Ich will nichts ſagen, als daß es ſelner Zeit viel⸗ leicht einmal Junker Thorncliffs Pferd war, jezt iſt es da: meinige.

Ihr ſeid ein Soizbube, Ihr hahts geſtohlen!

Nein, nein, Herr, niemand kann mich eines Dieb⸗ ſtahls beſchuldigen. Seht Ihr, die Sache iſt ſo, Jun⸗ ker Tborncliff entlehnte zehn Pfand von mir, um aufs

Pferderennen nach York zu gehen; da ich nun mein . Geld