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Abſicht, und Neugierde ohne einen vernänftigen oder zu rechtfertigenden Beweggrund, auf der andern Verlegen⸗ heit, Zweifel, und nicht ſelten auch Unmuth. Dennoch glaude ich, und ſo iſt das menſchliche Herz, dieſe Bewe⸗ gung der Leidenſchaften, die fortdauernd durch tauſend anreizende und anziehende, wenn auch unbedeutende Um⸗ ſtaͤnde un beide dabin brachte, ſtets an einander zu den⸗ ken, hat nicht wenig dazu beigetragen, die Neigung zu er⸗ hoͤhen, von der wir uns zu einander hingezogen fuͤhlten. Obgleich aber meine Eitelkeit bald entdeckte, daß ſie ſeit meiner Arweſeuheit noch einen Grund mehr zur Abnei⸗ gung gegen das Kloſter habe, ſo konnte ich doch keines⸗ wegs auf eine Neignag vertrauen, die den Geheimniſſen ihrer Lage voͤllig untergeordnet ſchien. Sie beſaß einen zu ausgebildeten feſten Charakter, als daß ihre Liebe zu mir das Gefuͤyl der Pflicht oder der Klugheit haͤtte uͤberwaͤlti⸗ gen follen, und davon gab ſie mir eine Probe in einer Unterredung, die wir um dieſe Zeit mit einander hatten.
Wir ſaßen in der oft erwaͤhnten Bitliothek beiſam⸗ men. Miß Vernon bläͤtterte in einer Ausgabe des Or⸗ lando Furioſo, die mir gehorte; ein beſchriebenes Blatt ſiel heraus, ich wollte es ſchnell aufheben, aber ſie kam mir zuvrr.
„Das ſind Verſe,“ ſagte ſie mit einem Blick auf das Papier; langfam entfaltete ſie es, als wartete ſie meine Antwort ab,—„nun, darf ich?— ja, wenn Ihr erroͤthet und ſtammelt, ſo muß ich Eurer Beſcheiden heit Gewalt anthun, und die Erlaubniß als gegeben anneh⸗
Es it nicht der Muͤbe werth, das Ihr's durchleſet, — der Entaurf einer Ueberſezung,— mein theares Frär


