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uſer gelegentliches Zuſammentreffen auf den Anstauſch gewoͤhnlicher Hoͤflichkeiten heſchtaͤnkt. Ich betrachtete es als ſehr wahrſcheinlich, daß Herr Vaughan waͤhrend ſeines Aufenthalts im Schloſſe Rafhleighs Zimmer einnehmen wuͤrde, und ſein Stand ließ erwarten, daß er gelegentlich auch die Bibliothek beſuchen werde. Nichts war wahrſchein⸗ licher, als daß ſein Licht am vorkgen Adend meine Auf⸗ merkſamkeit erregt hatte. Dieß leitete mich unwillkuͤrlich zu der Bemerkung, daß dem Verkehr zwiſchen Miß Ver⸗ non und dem Prieſter beinahe derſelbe Stem el des Ge⸗ heima iſſes aufgedrückt ſei, wie ihrer Verbindung mit Raſh⸗ leigh. Sle hatte nie Vanughaus Namen genannt, oder auch nur darauf angeſpielt, auser bei unſerem erſten Zuſam⸗ meutreffen, wo ſie den alten Prieſter und Raſlelgh nebſt ihr, als die einzigen umgänglichen Weſen im Schloſſe er⸗ waͤhnte. Doch trotz dieſes Schweigens uͤber ihn, wurde ſie jedesmal bei ſeiner Ankunft von einem aͤngſtlichen, un⸗ rubigen Zittern ergriffen, was ſo lange dauerte, bis ſie einige bedeutende Blicke ausgewechſelt hatten.
Was auch das Geheimniß ſeyn mochte, worin das Schickſal des ſchoͤnen und intereſſanten Maͤdchens gehuͤllt war, Vater Vaughan war offeabar darein verwickelt, den Fall ausgenommen, daß er den Auftrag hatte, ſie ins Klo⸗ ſter zu bringen, wenn ſie die Verbindung mit einem mei⸗ ner Vettern ausſchlug,— daraus freilich ließe ſich ihre offenbare Bewegung bei ſeinem Erſcheinen erklaͤren. Uebri⸗ gens ſchien es nicht, als ob ſie viel mit einander verkehr⸗ ten, oder auch nur eines des andern Geſellſchaft aufſuchte. Beſtand ein Bund zwiſchen ihnen, ſo war es ein ſtilles Einverſtaͤndniß, das ihre Handlungen leitste, ohne der Spra⸗ che zu beduͤrfen. Ich erinnerte mich indeſſen, daß ich ſie


