Teil eines Werkes 
101. Band, Robin der Rothe : 2. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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1⁰²³ und da ich d nir ſelbſt als einen hinreichenden Grund e en

vorſpi agelte. 5 meine endliche Abreiſe von Osbaldiſtove⸗ Hall nichr zu dringen, ſo nahm ich es als unbezwelfelt an,

daß auch mein Vater es ſo an hen werde. Doch bat ich

um Erlaubnis wenigſtens auf eine kurze Zelt nach London kommen zu durfen, um den ehrenruͤhrigen Verlaͤumdungen entgegenzutreten, die auf eine ſo oͤffentliche Weiſe gegen

mich in Umtauf gebracht werden waren. Als ich dieſen Brief,

worin mein ernſtliches Verlangen, meinen Ruf zu retten, auf eine ſo ſonderbare Weiſe mit dem Widerwillen gemiſcht war, meinen jezigen Aufenthaltsort zu verlaſſen, ſelbſt auf die Poſt beforderte, empfieng ich dort einen Brief von mei⸗ nem Freund Owen, der mir außerdem etwas ſpaͤter zuge⸗ kommen ſeyn wuͤrde.

Werther Herr Franz!

Habe Dero Werthes durch Guͤte des Herrn R Osbal⸗ diſtone erhalten, und den Inhalt bemerkt. Werde Herrn

R. O. alle Hoͤflichkeiten erweiſen, ſo in meiner Macht

ſtehen, und habe ihm bereits die Bank und das Zollhaus

gezeigt. Er ſcheint ein verſtaͤndiger zuverlaͤßiger junger

Mann, und legt Hand an das Geſchaͤft, wird daher der

Firma von Nutzen ſeyn. Haͤtte freilich gewuͤnſcht, jemand anders moͤchte ſein Gemuͤth auf dieſen Weg gerichtet ha⸗ ben, doch Gottes Wille geſchehe. Inmaſſen Baarſchaft in jenen Gegenden ſelten ſeyn moͤchte, ſo hoffe, daß Ihr ent⸗

ſchuldigen werdet, daß inliegend einen Wechſel auf die

H. Hooper und Girder zu Newkaſtle auf 100 Pf., zahlbar ſechs Tage nach Sicht ſende, welcher, wie ich nicht zweif⸗ le, wird gebuͤhrend honorirt werden. Ich verbleibe, wer⸗