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im Beſitz der Gewalt waren, konnte er zuverſia tlich darauf rechnen, ſich in meiner Sache Genoͤr zu verſcha fen. Da⸗ rum hielt ich es am Ende fuͤr das ſicherſte, den ganzen Vorfall in die Form einer an meinen Vater gerichteten Erzaͤhlung zu bringen, und da der gewoͤhnliche Verkehr zwiſchen dem Schloſſe und der Poſt ziemlich gering war, ſo entſchloß ich mich, ſelbſt nach der ungefaͤhr zehn Meilen entfernten Stadt zu reiten, und meinen Brief eigenhaͤngig
dem Poſtamt zu uͤbergeben.
Bereits fing es an, mir ſonderbar vorzukommen, daß ich, obgleich ſchon ſeit mehreren Wochen von Hauſe ent⸗ fernt, doch noch keinen Brief weder von meinem Vater, noch von Owen erhalten, obgleich Raſhleigh ſeinem Varer bereits ſeine gluͤckliche Ankunft in London und den gütigen Empfang von Seiten ſeines Oheims gemeldet hatte. Moch⸗ te ich auch zu tadeln ſeyn, ſo verdiente ich, wenigſtens mei⸗ ner Meinung nach, doch nicht, von meinem Vater ſo voͤl⸗ lig vergeſſen zu werden, und ich dachte, mein jetziger Aus⸗ flug koͤnnte vielleicht einen Brief von ihm fruͤber in meine Hand bringen, als es außerdem geſchehen waͤre. Am Schluſſe des Briefs uͤber die Angelegenheit mit Morris unterließ ich nicht, dringend meine Hoffnung und meinen Wunſch auszudruͤcken, daß mein Vater mich mit einigen Zeilen beehren werde, waͤre es auch nur, um mir ſeinen Rath und ſeine Befehle in einer etwas ſchwierigen Ange⸗ legenheit zu kommen zu laſſen, wo meine Lebenserfahrung nicht ausreiche, mich gehoͤrig zu leiten. Ich konnte es in⸗ deß nicht uͤber mich gewinnen, auf meine Ruͤckkehr nach London, als meinen bleibenden Aufenthalt, zu dringen, verſteckte alſo meine Abneigung dagegen unter eine ſchein⸗ bare Unterwurfigkeit gegen den Willen meines Vaters,—


