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die alte Martha mit einer Taſſe Thee beſtechen, daß ſie
ſich zu mir ſetzt, und mein Schirm iſt.“
Martha, die alte Haushaͤlterin, hatte indeß mit der gayzen Familie gleichen Geſchmack, und ein tuͤchtiger Hum⸗ pen waͤre ihr lieber geweſen, als aller Thee in China. Da aber dieß Getraͤnk damals noch nur unter Vornehmern gewöhnlich war, ſo ſchmeichelte es ihrer Eitelkeit, dazu
eingeladen zu ſeyn, und vermittelſt einer gehörigen Menge
Zucker, eben ſo ſuͤßer Worte und einem Ueberfluß an ge⸗ röſtetem Brod und Butter ließ ſie manchmal ſich bewe⸗ gen, uns Geſellſchaft zu leiſten. Sonſt vermieden die Dienſtboten faſt ſaͤmmtlich die Bibliothek nach dem Ein⸗ tritt der Nacht, weil ſie naͤrriſcher Weiſe glaubten, dieß ſey die unheimliche Seite des Hauſes. Die Furchtſamſten hatten hier Geſichte geſehen, Toͤne gehoͤrt, wenn ſonſt al⸗ les im Hauſe ruhig war, und ſelbſt die jungen Herren waren weit von dem Wunſche entfernt, dieſen furchtbaren Bezirk nach Eintritt der Nacht ohne Noth zu betreten. Daß die Bibliothek einſt RaſhleighsLieblings⸗ Aufenthalt ge⸗
weſen, daß eine Seitenthuͤre ſie mit dem abgeſonderten, ent⸗
fernten Zimmer in Verbindung ſetzte, das er ſich ausge⸗
waͤhlt hatte, war eher geeignet, die Furcht, welche die Dienerſchaft vor der Bibliothek hegte, zu vergroͤßern, als
zu vermindern. Seine ansgebreitete Kunde von dem, was
in der Welt vorging,— ſelne grundlichen Kenntniſſe in
Wiſſenſchaften jeder Art,— etliche phyſikaliſche Experi⸗
mente, die er gelegentlich ſehen ließ, galten in dieſem
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Hauſe der Unwiſſenheit und Bigotterie fuͤr hinreichende Gruͤnde, an ſeine Gewalt uͤber die Geiſterwelt zu glauben.
Er verſtand Griechiſch, Lateiniſch und Hebräiſch, brauchte alſo


