Teil eines Werkes 
101. Band, Robin der Rothe : 2. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Ein wenig Geduld, ein wenig Geduld; Ihr Herren aus dem Suͤden ſeid gar ſo eilig, und dieß iſt etwas, das Euch ſelbſt betrifft; wartet alſo, und hoͤrt mich an. Bier? ja, keinen Tropfen hat mir Pate angeboten, aber Mattie gab uns beiden ein wenig abgerahmte Milch, und einen von ihren dicken Haberkuchen, der war ſo ſchliffig und zaͤh, wie eine Schuhſohle; da lob ich mir die guten Kuchen im Norden! nun, wir ſetzten uns nieder, und plauderten.

Ich wollte, Ihr plaudertet jetzt. Sagt mir doch die Neuigkeiten, wenn Ihr etwas erfahren habt, das des Er⸗ zaͤhlens werth iſt, denn ich kann nicht die ganze Nacht da bleiben.

Nun, wenn Ihr's denn wiſſen wollt, die Leute in Lendun ſind ganz toll uͤber den kleinen Streich im Norden hier.

Ganz toll! wie ſo? 8

Nun, ganz oben hinaus, nicht zu halten, noch zu baͤndigen, ganz durch einander, der Teufel iſt uͤber Jack Webſter.

Aber was ſoll das alles bedeuten? was hab ich mit dem Teufel oder Jack Webſter zu thun?

Hum! ſagte Andreas mit einem aͤuſſerſt klugen Geſicht,es iſt nur, weil es iſt eben der Laͤrmen wegen des Felleiſens?

Weſſen Felleiſens? was meint Ihr da?

Nun, der Morris will ja eins da herum verloren haben, aber wenn die Sache Euch nichts angeht, ſo geht ſie mich noch weniger an, und ich mag den koͤſtlichen Abend nicht verlieren.

und als haͤtte ihn ploͤtzlich die Wuth des Fleiſſes be⸗ fallen, begann Andreas ſehr eifrig zu arbeiten.