Der liſtige Kerl hatte vorausgeſehen, daß jetzt meine Aufmerkſamkeit geweckt war, da ich aber doch durch offene Fragen keinen beſondern Antheil an der Sache zu erken⸗ nen geben wollte, ſo wartete ich eine Zeltlang, ob ihn der Geiſt der Mittheilung von ſelbſt bewegen wuͤrde, die Er⸗ zaͤhlung wieder aufzunehmen. Andreas grub eifrig fort, ſprach hie und da etwas, doch nichts von Macready's Neuig⸗ keiten, und ich ſtand und hoͤrte zu, verwuͤnſchte ihn in meinem Herzen, und wollte doch auch zugleich ſehen, wie lange der Gelſt des Widerſpruchs es uͤber ſeinen Wunſch gewinnen wuͤrde, von einer Sache zu reden, die ihm offen⸗ bar auf der Zunge brannte. „Habe Spargel umgegraben, und einige Bohnen ge⸗ eckt;— es ſoll ihnen zu ihrem Schweinefleiſch nicht daran mangeln,— ſie werden ihnen wohl ſchmecken.— Was mir da der Aufſeher fuͤr Duͤnger gegeben hat, es ſollte Walzen⸗ ſtroh, oder wenigſtens Haberſtroh ſeyn, und das iſt drecki⸗ ges Erbſenſtroh, ſo hart, wie Kieſelſteine. Aber der Jaͤger holt fuͤr ſeinen Hundeſtall, was er will, und doch hat er ſiccherlich die beſten Jungen verkauft,— mags ſeyn.— Apber den Sonnabend mag ich doch nicht verlieren, denn dem Wetter iſt nicht zu trauen, und wenn unter den ſie⸗ ben Tagen der Woche ein ſchoͤner Tag iſt, ſo iſt gewiß der Sonntag ſchlecht.— Doch, es kann ſich machen bis Montag Morgen, wenn's des Himmels Wille iſt, und dar⸗ um mag ich mir jetzt kein Ruͤckenweh machen.— Ich den⸗ ke, ich will jetzt heim, denn druͤben laͤutet man die Abend⸗ glocke.“ Mit dieſen Worten faßte er den Spaten mit beiden Haͤnden, und ſtleß ihn aufrecht in den Graben, an dem er gegraben hatte; er blickte dabei auf mich mit der Ueber⸗
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


