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auch ein Paar Zeilen an Owen außer jenem bereits erwähn⸗ ten vertraulichen Schreiben, das ich für geeigneter und kluͤ⸗ ger hielt, durch eine andere Gelegenheit abzuſenden. In dieſen Briefen hätte ich meinem Vater und meinem Freund bemerklich machen ſollen, daß ich in einer Lage ſey, wo ich in nichts Fortſchritte machen könne, als in der Jagd und in der Falkenbeize; daß ich in der Geſellſchaft roher Stall⸗ knechte und Pferdejungen jede mir erworbene mögliche Kennt⸗ niß, jede feinere Sitte verlernen muͤße. Ich haͤtte eben ſo den Eckel und den Widerwillen ausdrücken ſollen, den ich unter Menſchen fühlen mußte, die nur für Jagd und entehrenden Zeitvertreib Sinn hatten; ich hätte mich über die gewöhn⸗ liche Unmaͤßigkeit der Familte beklagen ſollen, deren Gaſt ich war, ſo wie über die Empfindlichkeit, womit mein Oheim jede Entſchuldigung aufnahm, unter der ich mich der Fla⸗ ſche entziehen wollte. Dieß letztere war ein Punkt, uͤber den mein Vater, ſelbſt ein Mann von ſtrengerer Mäßigkeit leicht in Unruhe gerathen konnte, und haͤtte ich dieſen be⸗ rührt, ſo haͤtten ſich gewiß bie Thüren meines Gefängniſſes geöffnet, meine Verbannung waͤre abgekuͤrzt, oder wenigſtens mein Aufenthaltsort während derſelben geaͤndert worden.
Wenn ich bedachte, mein lieber Tresham, wie höchſt un⸗ angenehm einem jungen Mann von meinem Alter und mei⸗ nen Gewohnheiten ein verlaͤngerter Aufenthalt zu Osbaldi⸗ ſtone⸗Hall ſeyn mußte, ſo hätte es mir ganz ſolgerichtig vor⸗ kommen ſollen, meinem Vater alle dieſe Nachtheile bemerk⸗ lich zu machen, um ſeine Einwilligung zu erhalten, meines Oheims Haus zu verlaſſen. Dennoch ſagte ich in den Brie⸗ fen an meinen Vater und an Owen nicht das Mindeſte da⸗ von. Wäre Osbaldiſtone⸗Hall ein Athen in allem Glanze
ſelner ehemaligen Bildung geweſen, und bewohnt von Wei⸗ ſen,


