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„Thorncliff?— Iſt Euer Bruder Thorneliff der fuͤr Diana Vernon beſtimmte Braͤutigam?“ fragte ich voll Er⸗ ſtaunen.
„Nan ja, der Befehl ihres Vaters, und ein gewiſſer Familienvertrag machen es ihr zur Pflicht, einen von Sir Hildebrands Soͤhnen zu heirathen. In der von Rom er⸗ haltenen Diſpenſation ſteht blos der Familienname Os⸗ baldiſtone, Sohn Sir Hildebrands Osbaldiſtones u. ſ. w.; es iſt nur noch noͤthig, den gluͤcklichen heraus zu finden, deſſen Name die Luͤcke ausfuͤllen ſoll. Da nun Perlie ſel⸗ ten nuͤchtern iſt, ſo hat nun mein Vater Thorneliff dazu beſtimmt, als den zweiten Sproſſen der Familie, und des⸗ halb am geeignetſten, den Stamm Osbaldiſtone fortzu⸗ fuͤhren.“
„Das Fraͤulein,“ ſagte ich, mich zu einem ſcherzhaften Tone zwingend', der mir aber glaube ich, ausnehmend ſchlecht ſtand,„das Fraͤulein wuͤrde vielleicht lieber etwas tiefer am Familienbaume hinabgeblickt haben, um den Zweig zu finden, um den ſie ſich ſchlingen moͤchte.“
„Ich kann es nicht ſagen,“ erwiederte er.„In un⸗ ſerer Familie iſt wenig Wahl. Richard iſt ein Spieler, John ein Bauer, und Wilfred ein Eſel. Ich glaube, mein Vater hat doch am Ende fuͤr die arme Diana am beſten gewaͤhlt.“
„ Meine jetzige Geſellſchaft jedoch,“ ſagte ich,„ſtets ausgenommen.“
„Meine Beſtimmung fuͤr die Kirche ließ mich hier nicht in Betracht kommen, übrigens will ich auch nicht ſagen, daß man darum in mir eine beſſere Wahl, als bez meinen aͤltern Bruͤdern getroffen haben wuͤrde, weil meine


