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„Ja, aber bedenkt die Annehmlichkeit des unabhaͤngi⸗ gen Lebens, das Ihr durch ein augenblickliches Oyſer er⸗ rungen habt, denn lange wird dieſe Verſtoßung doch ge⸗ wiß nicht dauern,— bedenkt, daß Ihr ungebunden ſeyd, und frei Eure Anlagen auf dem Wege ausbilden koͤnnt, der Eurem Geſchmack zuſagt, und auf dem Ihr Euch ge⸗ wiß auszeichnen werdet. Ruhm und Freiheit ſind wohl⸗ feil erkauft durch einen kurzen Aufenthalt im Norden, wenn auch Euer Verbannungsort Osbaldiſtone⸗Hall ſeyn
ſoll.— Ein zweiter Ovid in Thracien, habt Ihr doch keine
ſolchen Gruͤnde, Klagelieder zu ſchreiben.“
„Ich weiß nicht,“ ſagte ich mit dem Erroͤthen eines jungen Schriftſtellers;„woher Ihr meine Beſchaͤftigung in Faulenzerſtunden ſo gut kennt.“
„Vor einiger Zeit war ein Abgeſandter Eures Vaters bier, ein junger Geck, Namens Twineall, von dem ich er⸗ fuhr, daß Ihr heimlich den Muſen opfert, und hinzuſetzte, einige Eurer Verſe ſeyen von den beſten Richtern ſehr be⸗ wundert worden.“
Treſham, du haſt dich, glaube ich, niemals der Vers⸗ macherei ſchuldig gemacht, gewiß aber in deiner Zeit man⸗ chen Lehrling und Geſellen gekannt, vielleicht auch einige
Meiſter am Bau des Apollotempels. Eitelkeit iſt ihre all⸗
gemeine Schwaͤche, von Pope an bis zu dem Schmierer, den er in ſeiner Dunciade geißelte. Ich hatte auch mei⸗ nen Theil daran, und ohne zu bedenken, wie wenig jener junge Menſch irgend Anſpruch machen konnte, ein Paar kleine Gedichte zu beurtheilen, die ich auf Buttons Kaffee⸗ haus vorgeleſen hatte, oder die Meinung der Kritiker wie⸗ der mitzutheilen, die ſich dort zu verſammeln pflegten, ſo
biß ich doch gleich in die Angel, und ſo wie dieß Raſh⸗


