Teil eines Werkes 
101. Band, Robin der Rothe : 2. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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ſuchen, wie er ihnen behagte,— Percie, um eine Flaſche Maͤrzbier mit dem Hausmeiſter in der Kellerel auszuſte⸗ chen,— Thorncliff, um ein Paar Pruͤgel zu ſchneiden, und mit dem Griff von Weidengeflecht auszuruͤſten,— John. um Maienkaͤfer abzurichten,— Richard, um Muͤnz oder Flach mit ſich ſelbſt zu ſpielen, die rechte Hand gegen die linke, und— Wilfred, um an den Naͤgeln zu kauen, und ſich in den Schlaf zu brummen, der wo moͤglich bis zum

Miktageſſen dauern ſollte. Miß Vernon hatte ſich in die

Bibliothek zuruͤckgezogen.

Raſhleigh und ich blieben allein in der alten Halle, aus welcher die Diener mit gewoͤhnlichem Laͤrm und Un⸗ geſchick allmaͤhlig die Reſte unſeres kraͤftigen Fruͤhſtuͤcks wegraͤumten. Ich ergriff die Gelegenheit, ihm uͤber die Ark, wie er zu ſeinem Vater von meiner Angelegenheit geſprochen hatte, Vorwürfe zu machen, und ſagte ihm of⸗ fen, ſie ſey ſehr beleidigend fuͤr mich, da er ſeinen Vater mehr zu ermahnen ſchien, ſeinen Verdacht zu verbergen, als ihn aufzugeben.

„Was konnte ich thun, mein theurer Freund?“ er⸗ wiederte Raſhleigh;„mein Vater haͤlt jeden Verdacht, wenn er einmal bei ihm Wurzel geſchlagen hat, was, um ihm Ge⸗ rechtigkeit wiederfahren zu laſſen, nicht leicht geſchieht, ſo feſt, daß ich es ſtets fuͤr das Beſte hielt, ihn daruͤber zum Stillſchweigen zu bringen, ſtatt mich in Eroͤrterungen ein⸗ zulaſſen. So komme ich mit dem Unkraute beſſer zu rech⸗ te, ausrotten kann ich es nicht, deßhalb ſchneide ich es ab, ſo oft es auf der Oberflaͤche erſcheint, bis es endlich von ſelbſt abſtirbt. Es iſt weder klug, noch nuͤtzlich, ſich mit ſolchen Leuten, wie Sir Hildebrand iſt, in Streit einzulaf⸗ ſen, ſie verharten ſich ſelbſt gegen die Ueberzeugung, und