8 32 eine abhaͤngige Weiſe, ißt fremdes Brod, iſt den Launen anderer unterworſen, und genothigt, ihre Neigungen aus⸗ zuforſchen. Und doch bin ich ſtolzer auf einen ſolchen Va⸗ ter, als wenn er vorſichtiger, aber minder edel gehaudelt, und mir alle die ſchoͤnen Baronien hinterlaſſen haͤtte, die ſeine Familie einſt beſaß.“
Hier traten die Diener mit dem Eſſen herein, und unſer Geſpraͤch wendete ſich auf allgemeine Gegenſtaͤnde.
Als die Mahlzeit ſchnell beendigt, und der Wein auf
den Tiſch geſetzt war, benachrichtigte uns ein Bedienter, „Herr Rathleigh habe gewünſcht, in Kenntuiß geſetzt zu werden, wenn das Mahl zu Ende ſey.“
„Sagt ihm,“ antwortete Diana,„wir wuͤrden uns
freuen, ihn hier zu ſehen,— ſtellt noch ein Weinglas und
einen Stuhl her, und verlaßt das Zimmer.— Ihr muͤßt Euch mit ihm entſernen,“ fuhr ſie zu mir gewendet ſort; „bei aller meiner Nachſicht kann ich von vierundzwanzig Stunden nicht mehr als acht einem Herrn ſchenken, und ſo lange, glaube ich, ſind wir wenigſtens beiſammen ge⸗ weſen.“
„Der alte Senſenmann gieng ſo ſchnell,“ antwortete ich,„daß ich ſeine Schritte nicht zaͤhlen konnte.“
„Still!“ ſagte Miß Vernon;„Raſhleigh kommt⸗;“ damit zog ſie ihren Stuhl etwas weg, dem ich mit dem meinigen ziemlich nahe gekommen war.
Ein beſcheidenes Klopfen an der Thuͤre, das leiſe Oeff⸗ nen, als hereingerufen war, eine ſtudierte Sanftheit in Gang und Benehmen kuͤndigten den Zoͤgling von St. Omer an, und zeigten mir, daß meine Anſichten uͤber das Beneh⸗ men eines vollendeten Jeſuiten, die bei meinem feſten Proteſtantismus begreiflicher Weiſe nicht die guͤnſtigſten
waren,
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