Teil eines Werkes 
101. Band, Robin der Rothe : 2. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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29 eine Nadelarbeit, oder ſonſt eine Arbeit irgend einer Art, oder ein Schooßhuͤndchen mit blinden Jungen. Von allen dieſen Schaͤtzen beſitze ich nichts, fuhr ſie an einer Pauſe fort, indem ſie Athem ſchoͤpfte, der ihr bei der Auf⸗ zaͤhlung ſo vieler Dinge ausgegangen war. Aber hier ſteht das Schwert meines Ahnherrn, Sir Richard Vernon, der bei Schrewsbury erſchlagen, und elend verlaͤumdet wurde von einem argen Burſchen, mit Namen William Shakespeare, deſſen lankaſter'ſche Partheilichkeit, und eine

gewiſſe Kunſt in der Darſtellung das oberſte der Geſchichte

zu unterſt, oder vielmeyr die innere Selte auswaͤrts ge⸗ kehrt hat, neben dieſer furchtharen Waffe haͤngt der Panzer eines noch aͤltern Vernon, eines Knappen des ſchwar⸗ zen Prinzen, der gerade das umgekehrte Schickſal mit ſei⸗ nem Nachkommen hatte, denn er iſt dem Barden, der es unternahm, ihn zu preiſen, mehr Dank fuͤr ſeinen guten Wihen, als füͤr ſeine Talente ſchuldig

Da könnt Ihr einen tapfern Ritter erkennen,

Mit Pfeifen im Schild, den ſie Herrn Vernon nennen;

Dem böſen Feinde gleich hört man durchs Feld ihn ſchnauben/

Auf wilden Mord nur geht er aus, wo andre rauben. Hier iſt das Modell zu einem neuen Sprungriemen, den ich ſelbſt erfand, und welcher den des Herzogs von New⸗ kaſtle weſentlich verbeſſert, hier iſt die Kappe und die Glocken meines Fa Cheviot, der ſich ſelbſt an dem Schna⸗ bel eines Reibers ſpieste, armer Falke, ſo iſt keiner drunten auf den Stangen, die ſind nur Habichte und ge⸗ meine Stoßvoͤgel gegen ihn; hier iſt meine eigene leichte Jagdflinte, mit einem verbeſſerten Feuerſchlos, und noch zwanzig andern Seltenheiten, immer eine ſchaͤtzbarer, als die andere. Das hier aber ſpricht fuͤr ſich ſelbſt.