Teil eines Werkes 
101. Band, Robin der Rothe : 2. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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Und gab Raſhleigh bereitwillig Eurem Hang zur Ge⸗ lehrſamkeit nach?

Nun, er wuͤnſchte mich zu ſeiner Schuͤlerin zu haben, und konnte mich blos das lehren, was er ſelbſt wußte. Das Geheimniß, Spitzen⸗Manſchetten zu waſchen, oder ein feines Schnupftuch zu ſaͤumen, konnte er mich doch wohl nicht lehren!

Ich glaube wohl, die Verſuchung, eine ſolche Schuͤle⸗ rin zu erhalten, mochte von Seite des Lehrers ſehr in Be⸗ tracht kommen.

Ja, wenn Ihr nach Raſhleighs Beweggruͤnden zu fra⸗ gen anfa ingt, ſo muß mein Finger wieder das Kinn beruͤh⸗ ren. Ich kann blos offen ſeyn, wenn Ihr mich nach den meinigen fragt; doch wieder zur Sache. Er hat zu meinen Gunſten die Bibliothek aufgegeben, und betritt ſie nie, ohne um Erlaubniß gebeten, und ſie erhalten zu haben. Dadurch iſt mir die Fretheit zu Theil worden, ſie zu einer Nlederlage einiger meinet Habſeligkeiten zu machen, wie Ihr ſehen koͤnnt, wean Ihr rund um Euch blickt.

Ich bitte um Verzeihung, Miß Vernon, aber ich ſehe in der That an dieſen Mauern herum nichts, das ſich mir beſonders als das Eurige auszeichnete.

Vermuthlich weil Ihr weder einen Schaͤfer, noch eine Schaͤfer in von Wollgarn ſeht, in einem zierlichen Rahmen von ſchwarzem Ebenholz, oder einen ausgeſtopften Pa⸗ pagei, oder elne Hecke Kanarienvogel, oder einen mit verblichenem Silber ausgelegten Wirthſchaft zraſan. der einen Putztiſch mit einem Einſatz von lackirten Kaͤſt⸗ chen mit eben ſo viel Ecken, als die Chriſtragsplatzchen, oder ein zerbrochenes Klavier, oder eine Laute mit drei Saliten, oder einen Rocken, ein Muſchelwerk, oder

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