18.
harrlichen Papiſten und ſolche, die Meſſe hoͤren. Ma ſehe das Statut aus dem 23. Regierungsjahre der Koͤ⸗
niain Eliſabeth, und dem dritten Jakobs I.— Und von
ihnen ſollen uͤber Urkunden, Teſtamente und dergleichen doppelte Taren erhoben werden in Gemaͤßheit der Ak⸗ ten——
„Siehe die neue Ausgabe der Statuten, bekannt ge⸗ macht nach der ſorgfaͤltigen Reviſion Herrn Jobſons Schrelbers beim Friedensgerichte,“ ſagte Miß Vernon.
„Ferner, und vor allem,“ fuhr Jobſon fort,„denn ich ſage es Euch zur Warnung— Euch, Diana Vernon, die Ihr unverheirathet ſeyd, und keinen geſetzlichen Be⸗ ſchutzer habt, die Ihr eine uͤberwieſene, wiederſpenſtige Papiſtin, und gehalten ſeid, Euch nach Eurer Wohnung zu verfuͤgen, und zwar auf dem naͤchſten Wege, bei Strafe des Houverraths gegen den Koͤnig,— Ihyr ſollt fleißig bei gemeinen Faͤhren und Fuhrten den Uebergang verſu⸗ chen, und nicht laͤnger, als waͤhrend einer Ebbe und Fluth daſelbſt bleiben, und wenn's an ſolchen Stellen nicht ge⸗ ſchehen kann, ſo hat man taͤglich ins Waſſer zu waten bis an die Knie, um den Uebergang zu verſuchen.“
„Eine proreſtantiſche Bußaufgabe fuͤr meine katholi⸗ ſchen Irrthuͤmer, glaube ich,“ ſagte Miß Vernon lachend. „Gut, ich danke Euch fuͤr die Nachricht, Herr Jobſon, und werde mich ſo ſchuell wie moͤglich nach Haus verfuͤgen, und in Zutunft häuslicher leben. Gute Nackt, mein theurer 4
„Gute Nacht, Fräulein, und erinnert Euch, daß das
Geſez nicht mit ſich ſa erzen laͤßt.“ Somit ritten wir nach entgegengeſetzten Wegen fort. „Da geht er hin, der Un eilſtifter,“ ſagte Miß Ver⸗


