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17 Pachter Rutledge ſagt, ein Zungendreſcher, und in keiner dieſer Eigenſchaften ſeid Ihr berechtigt, gegen eine junge Dame von Stand unverſchaͤmt zu ſeyn.“
Miß Vernon legte ihre Hand auf meinen Arm, und rief:„Kommt, Herr Osbaldiſtone, ich will keinen Angriff anf Heren Jobſon, keine Schlaͤgerei mit ihm haben; ich bin nicht ſo guͤtig fuͤr ihn geſinnt, ihm einen einzigen Schlag Eurer Peitſche zu goͤnnen, denn er wuͤrde wenig⸗ ſtens eine Zeitlang davon leben. Uebrigens habt Ihr ihn ſchon hinreichend gekraͤnkt,— Ihr habt ihn unverſchaͤmt genannt.“
„Seine Reden kuͤmmern mich nicht, Fraͤulein,“ ſagte der Schreiber etwas kleinlaut;„uͤbrigens iſt das Wort „unverſchaͤmt“ keine Injurie, aber Zungendreſcher iſt eine Schimpfrede der ſchlimmſten Art, und das ſoll Pachter Rut⸗ ledge zu ſeinem Schaden erfahren, und alle die, welche boshafterweiſe daſſelbe wiederholen, um die oͤffentliche Ruhe zu ſtoͤren, und mir meinen guten Namen zu nehmen.“
„Laßt das ſeyn, Herr Jobſon,“ ſagte Miß Vernon, „Ihr wißt, wo nichts iſt, da hat der Kaiſer das Recht
verloren, und was Euern guten Namen betrifft, ſo be⸗
daure ich den armen Teufel, der ihn bekommt, und wuͤn⸗ ſche Euch von Herzen Gluͤck zu dem Verluſte.“ „Sehr gut, Fraͤulein,— guten Abend, Fraͤulein,— ich habe nichts weiter zu ſagen, als daß es Geſetze gegen Papiſten giebt, deren ſtrengere Ausuͤbung dem Land vor⸗ theilhaft waͤre. Da iſt eins vom dritten und vierten Jahre Eduards VI. gegen Meßbuͤcher, Legenden, Meßga⸗ ſchirre und gegen alle, die dergleichen Tand in Haͤnden
haben,— und es beſtehen Aufforderungen an die Papiſten,
den Eid abzulegen, und es gebt Strafen gegen die be⸗
W. Soott's Werke. Cl. 2


