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glühend von der eiligen Fahrt?“ Ich glaube, es iſt der un⸗ tergeordnete Mann des Geſezes, Herr Joſeph Jobſon.“ Herr Joſeph Jobſon war es in der That, hatte große Eile, und war, wie ſogleich ſich zeigte, in möglichſt ſchlechter Laune. Er ritt zu uns heran, als wir mit flüchtiger Begruͤ⸗
ßung an ihm vorüber reiten wollten.
„So, Herr,— ſo, Miß Vernon,— ja,— ich ſehe wohl, wie es ſteht,— Bürgſchaft eingelegt waͤhrend meiner Abweſenheit, vermuthe ich,— möchte doch wiſſen, wer die Ausfertigung entworfen hat. Wenn der Herr Friedensrichter oft ſo verfährt, ſo rathe ich ihm, einen andern Schreiber zu bekommen, denn ich nehme ſicherlich meinen Abſchied.“
„Oder nehmt an, Herr Jobſon, ſein jeziger Schreiber wäre ihm an den Aermel geheftet,“ ſagte Diana;„würde dieß nicht eben ſo viel ſein? Und wie befindet ſich denn der Pächter Rutledge, Herr Jobſon, ich hoffe, er war doch wohl im Stande, ſeinen Willen zu erklären, zu unterſchreiben und zu beſiegeln?“
Dieſe Frage ſchien den Zorn des Rechtsgelehrten ſehr
zu erhöhen. Er blickte mit ſo viel Groll und Aerger auf
—
Miß Vernon, daß ich ſtark in Verſuchung gerieth, ihn mit der umgekehrten Peitſche vom Pferde herunter zu ſchlagen, und ich unterdrückte meinen Zorn nur, weil ſeine Perſon all⸗ zu unbedeutend war.
„Pächter Rutledge, Fräulein,“ fieng der Schreiber an, ſobald ihm der Zorn zu ſprechen erlaubte,„Pächter Rutledge iſt ſo geſund, als Ihr,... alles iſt ein Blendwerk, Fräu⸗ lein,— die ganze Krankheit iſt ein hinterliſtiger Streich,— menn Ihr's nicht allenfalls vorher ſo gut gewußt habt, als jezt.


