Teil eines Werkes 
101. Band, Robin der Rothe : 2. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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chen alles aus. Und nun, Fräulein Diana Vernon, habe ich die ander alle in Freiheit geſezt, gegen Euch aber werde ich einen Verhaftsbefehl erlaſſen, und Euch für dieſen Aben dem Gewahrſam der Mutter Blakes, meiner alten Haushäl⸗

terin übergeben; wir wollen dann nach meiner Nachbarin,

der Frau Musgrave und nach Miß Dawkins, nach Euern Vett ern und dem alten Cobs, dem Geiger, ſenden, und lu⸗ ſtig ſein, wie die Mädchen; Herr Franz und ich wollen ein Paar Flaſchen ausſtechen, und dann bald eine eben ſo luſtige Geſellſchaft abgeben, asl Ihr.

Danke, Verehrteſter, erwiederte Miß Vernon;aber, wie die Sachen ſtehen, müſſen wir ſogleich nach Osbaldiſtone⸗ Hall zurück, wo ſie nicht wiſſen, was aus uns geworden iſt, und meinen Oheim von ſeiner Angſt um meinen Vetter be⸗ freien, die ſo groß iſt, als wäre er einer ſeiner Söhne.

Ich glaube es wohl, ſagte der Friedensrichter;denn als ſein älteſter Sohn, Archimbald, zu einem boͤſen Ende kam bei der unglücklichen Geſchichte mit Sir John Jemwick, brachte der alte Hildebrand ſeinen Namen ſo ſchnell heraus, als die ſeiner übrigen fünf Söhne, und beklagte ſich dann, er könne ſich nicht mehr erinnern, welcher von ſeinen Söhnen gehängt worden ſei. So eilt denn nach Hauſe, und erlöst ihn von ſeiner väterlichen Beſorgniß, da Ihr gehen müßt. Aber nimmt Euch in Acht, mein Heideblümchen, ſagte er in einem launigen Tone, und zog ſie mit der Hand zu

ſich,ein andermal laßt dem Geſeze ſeinen Lauf, und ſteckt nicht Eure artigen Finger in die alte ſchimmlige Paſtete voll

Brocken von Geſezlatein, Franzöſiſchlatein und Hundelatein Und, meine ſchöne Diana, laßt junge Burſche einander den Weg zeigen über die Haide, Ihr möchtet ſonſt Euern ei⸗