Teil eines Werkes 
101. Band, Robin der Rothe : 2. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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Mit dem matten Mlicke des Entſezens, gleich einem ver⸗ urtheilten Verbrecher, dem man ankündigt, daß ihn der Hen⸗ kerskarren erwartet, ſtand Morris auf, aber auch da noch ſchien er zu zaudern.Ich ſage dir Menſch, fürchte nichts, wiederholte Campbell;ich halte Euch mein Wort, und wie wißt Ihr denn. Haſenherz, ob wir nicht eine Spur fin⸗ den von Eurem Felleiſen, wenn Ihr guten Rath annehmen wollt? Unſere Pferde ſind bereit, ſagt dem Herrn Friedensrichter Lebewohl, und zeigt, daß Ihr engliſche Le⸗ bensart habt.

Morris, ſo ermahnt und ermuthigt, nahm Abſchied, und entfernte ſich unter Campbells Geleite; aber offenbar muß⸗ ten, ehe ſie das Haus verließen neue Zweifel und Schrecken in ihm aufgeſtiegen ſein, denn ich hörte Campbell die Ver⸗ ſicherungen ſeines Schuzes wiederholen, als ſie das Vorzim⸗ mer verließen.Nun, bei meiner armen Seele, du biſt ſo ſicher, Menſch, als in deines Vaters Kohlgarten, Sap⸗ perment! Daß ein Kerl mit ſo einem ſchwarzen Barte nicht mehr Herz im Leibe hat, als ein Rebhuhn kommt, kommt nur dreiſt, ein für allemal.

Die Stimme erſtarb und bald verkündigte das Getrap⸗ pel ihrer Pferde, daß ſie die Wohnung des Friedensrichters

Inglewood verlaſſen hatten.

Die Freude, die der würdige Friedensrichter über dieſen leichten Ausgang einer Sache fühlte, die ſeine richterliche Fähigkeit einigermaßen beunruhigte, wurde etwas gedämpft bei der Betrachtung, was wohl ſein Schreiber bei ſeiner Ruͤck⸗ kehr über die Verhandlung ſagen werde.Nun werde ich den Jobſon auf dem Halſe haben wegen der verdammten Papiere, ich hätte ſie, glaube ich, doch nicht verbrennen ſollen, doch, es iſt ihm nur um ſeine Gebühren, die glei⸗