Teil eines Werkes 
100. Band, Robin der Rothe : 1. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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45 Stolperer auf ebenen Wege probiren, ein Quart Claret im naͤchſten Wirthshauſe wollt ich wetten!“

„Es ſoll gelten, Herr, erwiederke ich, und hier iſt der

Boden recht guͤnſtig. 4

„Hem— hum,“ antwortete meln Freund zandernd, hes iſt eine Reiſeregel bei mir, nie mein Pferd zwiſchen zwei Stationen matt zu relten, man weſß jannieht,— der Fall kann kommen, daß man dem Thier mehr zumuthen muß; und dann, wenn ich ſagte, ich wollte mit Cuch wer⸗ ten, ſo meinte ich, mit gleichem Gewicht; nun eitet Ihr aber doch um ein aut Theil leichter, als ich.1 A

„„ut, ſo nehme ich noch mehr Gewicht auf, was mag denn Ener Felleilen wiegen?“ 1126

„Mein F—— F—— Felleiſen,“ erwiederte er ſtotternd,— o ſehr wenſg,— federleicht— nur ein Paar Hemden und Struͤmpfe.““ 15 4 1 4 3

„Dem Anſchein nach follt es ſchwerer ſeyn; nun ich wette das Quart Elaret, es gleicht das Gewicht zwiſchen uns aus.“ 4¹

„Ihr ſeyd im Irethum, Herr, ſch verſichere Euch; 10 — voͤllig im Irrthum,“ erwiederte mein Freund, und ritt auf die andere Seite der Straße, wie er bei ſolchen beun⸗ ruhigenden Gelegenheiten zu thun pflegte.

„Nun, es foll gelten! Ich wette zwei gegen eins, ich nehme Euer Felleiſen uf mein Pferd, und wir wollen ſe⸗ heu, weſſen Pferd am laͤngſten im Trahe Auighalt. a⸗

Dieſer Vorſchlag ſteigerte die Uneuhenmeines Freuu⸗ des aufs hoͤchſte. Die natuͤrliche dunkle Noͤthe ſeiner Nafe, die ſie von manchem guten Schluc Elaret vder Set ber kommen haben mochte, verwandelte ſich nin elne blaſſe Kupferfarbe, und ſeine Zaͤhne klapperten vor Furcht uͤber