Teil eines Werkes 
100. Band, Robin der Rothe : 1. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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57 Nachfolgers im Hauſe und der Gunſt meines Vaters, und ſo piel ich wußte, auch in ſeinem Vermoͤgen, z9 befoͤrdern.

Drittes Kapitel.

Das ſchlaßfe Segel flieget hin und her, Das lecke Boot verträgt den Sturm nicht mehr, Es ſchießt hinab, hinauf, vom Sturm erfaßt, Zerbrochen iſt das Steuer und der Maſt. 2 Gay.“

Ich habe die Unterabtheilungen dieſer wichtigen Erzaͤh⸗ lung mit gereimten und ungereimten Verſen verbraͤmt, um Deine fortgeſezte Aufmerkſamkeit durch ſtaͤrkere Anzie⸗ hungskraͤfte als die meinigen zu gewinnen. Die vorſtehen⸗ den Zeilen beziehen ſich auf einen ungluͤcklichen Schiffer, der keck, ohne im Stande zu ſeyn, es zu lenken, das Boot von ſeinem Ankertaue loͤste, und es hinaustreiben ließ mitten unter die Wellen des ſchiffbaren Stroms. Kein Schulknabe, der zwiſchen Muthwillen und Troz einen ſo unbeſonnenen Verſuch ausgefuͤhrt hatte, konnte, von der heftigen Stroͤmung ergriffen, ſich in einer widerlichern Lage befinden, als ich, da ich ohne Compaß auf dem Meere des menſchlichen Lebens umbertrieb. Mein Vater hatte mit einer ſo unerwarteten Leichtigkeit das Band gelost, das ſonſt fuͤr das ſiaͤrkſte gilt, das die mentchliche Ge ſellſchaft zuſammenhaͤlt, und ließ mich abreiſen, wie eine Art von Auswuͤrfling aus ſeiner Familie, ſo daß das Zutrauen auf meine perſoͤnlichen Vorzuͤge, das mich bisher aufrecht gehal⸗ ten hatte, nicht wenig geſchwaͤcht wurde. Prinz Prettz⸗ mann im Maͤhrchen, bald ein Prinz und bald ein Fiſcher⸗