Teil eines Werkes 
47. Band, Ivanhoe : 5. Theil (1827)
Entstehung
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52.

Herr,“ verſezte Wamba,„es mag eine Erleichterung fuͤr das Pferd des Reiters ſein, wenn man ihm den Mantelſack abnimmt, zumal wenn es eine weite Neiſe vor ſich hat; auch mag es ſeiner Seele gut thun, wenn man ſie von dem befreit, was doch die Wur⸗ zel alles Uebels iſt; deßhalb will ich den Burſchen, die dafuͤr ſorgen, keinen harten Namen geben. Nur wuͤnſcht' ich den Mantelſack zu Hauſe und meinen Beutel in der Kammer, wenn ich mit dieſen guten Burſchen zu thun haben ſoll; es wird ihnen immer⸗ hin einige Muͤhe erſparen.“

„Trotz dem ſchoͤnen Charakter, den Du ihnen beilegſt, ſind wir dennoch verbunden, fuͤr ſie zu be⸗ ten, mein Freund.“

„Betet fuͤr ſie von ganzem Herzen,“ ſagte Wamba;„aber in der Stadt, nur nicht im gruͤnen Wald, wie der Abt von St. Bees, der in einem al⸗ ten hohlen Eichbaum ihnen Meſſe leſen mußte.“

„Sag, was Du willſt, Wamba,“ entgegnete der Ritter,„dieſe YNeomen thaten Deinem Gebieter vor Torquilſtone gute Dienſte.“

„Ja freilich,“ antwortete Wamba,„das iſt ſo ihre Art, wenn ſie mit dem Himmel unterhandeln.“

„Mit dem Himmel unterhandeln, Wamba?— wie meinſt Du das?“

„Ei Potztauſend, ſie machen durch eine ſolche Gegenrechnung, wie ungefaͤhr der Jude Iſaak mit ſeinen Schuldnern, die ihrige quitt; ſie ſtrecken