Teil eines Werkes 
47. Band, Ivanhoe : 5. Theil (1827)
Entstehung
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„Ei nun,“ entgegnete der Ritter—„das iſt ein Pfand von Lockleys gutem Willen, aber zu brau⸗ chen gedenk ich's eben nicht. Im Falle der Noth

bin ich gewiß, drei Worte in dieſes Horn geſtoßen,

wuͤrden ein munteres Haͤuflein jener guten Yeomen um uns verſammeln.“

„Ich moͤchte ſagen, der Himmel behuͤte uns da⸗ vor,“ ſprach der Narr,„waͤre dieſes Horn nicht zu⸗ gleich ein Unterpfand, daß ſie uns in Frieden ziehen ließen.“ 199 Seg

„Wie meinſt Du das?“ fragte der Ritter; „glaubſt Du, ſie wuͤrden uns ohne dieſes Unterpfand unſerer Kameradſchaft was zu Leide thun?“

„Nein, ich will nichts geſagt haben,“ meinte Wamba.„Gruͤne Baͤume haben ſo gut Ohren, als ſteinerne Mauern. Aber kannſt Du mir das Naͤth⸗ ſel beantworten, Herr Ritter— iſt es beſſer, wenn Dein Weinbecher und Dein Beutel leer oder voll iſt?“

„Ei, niemals iſt es beſſer!“ erwiederte der Ritter.

„So verdienteſt Du niemals, ſie voll in der Hand zu halten, fuͤr ſolch eine einfaͤltige Antwort. Beſſer iſts, Deine Flaſche iſt leer, als daß Du ſie einem Sachſen abgibſt; beſſer iſt's, Du laͤßt Dein Geld zu Haus, ehe Du den gruͤnen Wald betrittſt,“ 1

„So haͤltſt Du alſo unſre Freunde fuͤr Raͤu⸗ ber?“ fragte der Ritter vom Feſſelſchloß.

„Das will ich eben nicht geſagt haben, guter