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Der erſte, ein Ritter, von Tynedale kam⸗ Der ſang ſein Ringellied lobeſam.
Seine Ahnen rühmt er, von Mackel ſo rein, Wo iſt die Wittwe, die ihm ſagte: nein?
Seinen Vater, den Laird, und den tapfern Oheim Pries er in ſeinem Ringelreim. Sie hieß ihn ſich wärmen am Ofen zu Haus, Und wies den Herrn Ritter zur Thüre hinaus. Der nächſte ſchwor vei Nägelmal und Blut, Sang auch ſein Ringellied wohlgemuth Er ſei ein Edelmann, ſtämm' aus dem Walliſerland— War er es, der bei ihr Gnade fand 2
— Pries David av Morgan ap Griffith gp Hugh Ap Tudor ay Rhice und andre dazu. 4
Sie ſagt ihm, eine Wittwe ſei nicht für zehn Und hieß den Waliſer des Weges gehn.
Der dritte aus Kent ein YReoman Stimmt auch ſein Ringelliedlein an⸗
Sang der Wittwe viel von Hab und Gut, Auch ihn die Wittwe abweiſen thut?
Im Kothe ſtehn Ritter und Squire von Rang,
um drauſſen zu ſingen den Ringelgeſang Den Yeoman von Kent mit der jährlichen Rent
Läßt ein zu der Thüre die Wittwe geſchwind.
„Ich wollte, Wamba,“ verſetzte der Ritter,„un⸗
ſer Wirth vom Gerichtsbaum oder ſein Kaplan, der
zuſtige Moͤnch, haͤtte dieſes Lied zum Arolſe des ver⸗ wegenen Neomans gehoͤrt.“
„Das wuͤnſcht' ich eben nicht,“ verſezte Wamba, „geſchaͤhe es auch nur wegen des Horns, das an
Eurer Seite haͤngt.“


