Teil eines Werkes 
47. Band, Ivanhoe : 5. Theil (1827)
Entstehung
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bewaff

49 rum vom Abte zu St. Bees, und ich verſichere Euch, es war nicht zum Thor hinauszubringen, bis ich das

dicke Buch gegen meinen Brevier vertauſcht hatte.“

„Ihr duͤrft Euch drauf verlaſſen, heiliger Va⸗

ter,“ verſetzte Ivanhoe,„ich will es gewiß nicht mit

zu großer Laſt beſchweren; und will es ſich wider⸗ ſetzen, ſo ſoll es gewiß den Kuͤrzeren ziehen.“

Dieſe Antwort gab er, als Gurth eben dem Rit⸗ ter ein Paar große, goldene Sporen anſchnallte, die das widerſpaͤnſtige Thier lehren konnten, daß es am kluͤgſten ſei, ſich des Reiters Willen zu fuͤgen.“

Die ſcharfen, großen Raͤder, womit Ivanhoes Ferſen net waren, ließen den wuͤrdigen Prior beinahe ſeine Hoͤflichkeit bereuen; er wollte dem Ritter ein anderes Pferd von einem Diener des Kloſters an⸗ bieten, allein Ivanhoe ließ ſich nicht darauf ein, ſon⸗ dern entgegnete:

„Ich will doch lieber bei Eurem fruͤheren Aner⸗ bieten bl iben⸗ da ich ſehe, daß Malchen bereits ge⸗ ſattelt am Thore ſteht. Gurth ſoll meine Ruͤſtung bringen; im Uebrigen verlaßt Euch auf mich, daß ich weder Malchens Ruͤcken uͤherladen will, noch daß es meine Geduld ermuͤden ſoll. Und damit— Gott befohlen!“

Schneller und leichter, als ſeine Wunden zu er⸗

lauben ſchienen, eilte Jvanhoe die Treppe hinab,

um den eindringlichen Vorſtellungen des Priors

zu entgehen, der ihm ſo raſch folgte, als Alter ung W. Stort s Werke. XL.VII 4